RETAIL
Ja! Natürlich Green Packaging erhält weltweit bedeutendsten Umweltpreis © WKÖ DMC Leithner

Ja! Natürlich-Geschäftsführerin Martina Hörmer mit Energy Globe Award-Gründer Wolfgang Neumann

© WKÖ DMC Leithner

Ja! Natürlich-Geschäftsführerin Martina Hörmer mit Energy Globe Award-Gründer Wolfgang Neumann

Redaktion 29.01.2019

Ja! Natürlich Green Packaging erhält weltweit bedeutendsten Umweltpreis

Bei der in Yazed im Iran stattgefundenen diesjährigen Verleihung des Energy Globe World Awards wurde Ja! Natürlich für die Erfolge im Bereich Green Packaging mit dem Ehrenpreis der Jury ausgezeichnet.

WIENER NEUDORF. Der vom österreichischen Umwelt-Pionier Wolfgang Neumann vor 20 Jahren ins Leben gerufene Energy Globe Award gilt als weltweit bedeutendster Umweltpreis, mit dem jährlich national wie international herausragende, nachhaltige Projekte mit Fokus auf Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien in fünf Kategorien gewürdigt werden. Ziel der Jury unter Vorsitz der indischen Ministerin Maneka Gandhi ist es, innovative und nachhaltige Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. 

„Wir freuen uns sehr und danken der Jury für die Anerkennung unserer schon acht Jahre andauernden, intensiven Bemühungen zur Reduktion von Plastik. Seit 2011 setzt Ja! Natürlich auf umweltfreundliche Verpackungen und auch heuer haben wir unser Ziel fest im Blick: Verpackungen vermindern und wo möglich vermeiden, Verpackungsmaterialien verbessern und Plastikanteil deutlich reduzieren, sowie Verpackungsstoffe wiederverwenden bzw. wiederverwertbarer machen“, erläutert Ja! Natürlich-Geschäftsführerin Martina Hörmer im Rahmen der Verleihung des Energy Globe World Awards im Iran, bei der sie persönlich die Auszeichnung entgegennehmen konnte. Erst kürzlich erklärte Ja! Natürlich öffentlich, bis Ende 2019 sein Bio-Obst und -Gemüse bei Billa, Merkur und Adeg nur noch lose oder umweltfreundlich verpackt anzubieten. Auch wo ein gänzlicher Verzicht auf Verpackungen nicht möglich ist, bekennt sich Ja! Natürlich zu intensiven Bemühungen, um den Rohstoffeinsatz – insbesondere aus fossilem Ursprung – zu minimieren und die Materialien im Sinne der Nachhaltigkeit in Bezug auf Energieverbrauch, Umweltauswirkungen, aber auch im Hinblick auf soziale Kriterien zu optimieren.

Green Packaging: Ein langer, herausfordernder Weg
Ja! Natürlich ist Vorreiter bei nachhaltigen Verpackungen und kann bereits auf umfangreiche Erfahrungswerte zurückgreifen. Denn seit 2011 stellt Österreichs größte Bio-Marke Verpackungen schrittweise von Plastik auf Green Packaging um: mit Zellulose-Folie oder -Netzen aus FSC zertifiziertem Holz, durch „Natural Branding“, durch den Einsatz von Graspapier und Distelölfolie.

Die Bilanz dieser Maßnahmen kann sich sehen lassen: Ende 2018 wurden bereits 75 % der Ja! Natürlich Obst- und Gemüse-Produkte lose oder umweltfreundlich verpackt angeboten. „Doch es ist wie beim Marathon – die letzten Meter sind die härtesten! Um alle Reduktionspotenziale bei Verpackungsmaterialien voll auszuschöpfen, werden noch weitere intensive Anstrengungen und Testläufe nötig sein“, betont Martina Hörmer heute im Rahmen der Präsentation der Nominierung zum Energy Globe World Award in Wien. Die Herausforderung: Verpackungen erfüllen natürlich stets einen Zweck – durch den Verzicht bzw. Einsatz nachhaltigerer Verpackungen darf es nicht zur Minderung der Produktqualität, -haltbarkeit oder -hygiene kommen. Außerdem muss die Verpackung ihre wichtigen Schutzfunktionen verlässlich erfüllen. Eine Minimierung von Verpackungsmaterialien darf keinesfalls zu vermehrter Lebensmittelverschwendung führen. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL