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Kaffee aus dem Smartphone © café+co

café+co setzt auf Digital Payment und Telemetrie-Einheiten an den Automaten.

© café+co

café+co setzt auf Digital Payment und Telemetrie-Einheiten an den Automaten.

Redaktion 22.06.2020

Kaffee aus dem Smartphone

café+co treibt Digitalisierung voran; Marktführer im Automatencatering nutzt Erfahrungen aus Coronakrise für den Ausbau des innovativen Service- und Produktangebots.

WIEN. café+co blieb auch als größter Kaffeedienstleister in CEE von den Auswirkungen der Coronakrise nicht unberührt, jedoch sieht das Unternehmen in der Krise auch Chancen: Die Erfahrungen aus dem Lockdown nutzt der Marktführer für Automatencatering nun, um sein innovatives Service- und Produktangebot weiter auszubauen. café+co setzt dafür auf die rasche Umsetzung der Digitalisierungsstrategie. Im Fokus stehen der Ausbau von SmartPay – dem kontakt- und bargeldlosen Bezahlsystem von café+co. Zudem sollen flexible Mietmodelle für Klein- und Mittelunternehmen und der Ausbau des Snack- und Frischservices für Großkunden das Geschäft wieder in Schwung bringen.

Digitalisierung wird vom Marathon zum Sprint
Aufgrund der veränderten Arbeits- und Marktsituation seit Ende Februar intensiviert café+co seine Bemühungen im Bereich Digitalisierung. „Innovationen, wie die kontakt- und bargeldlose Bezahlmöglichkeit SmartPay werden von unseren Kunden seit der Corona-Pandemie überdurchschnittlich häufig in Anspruch genommen. Diesen Trend werden wir als Unternehmen auch nach der Krise nützen und Digital Payment sowie Telemetrie-Einheiten an den Automaten zur Optimierung der Abläufe weiter ausbauen. Das Ziel ist klar: noch schneller und noch besser zu werden“, erklärt Fritz Kaltenegger, Sprecher der Geschäftsführung von café+co. Derzeit sind international bereits 15.000 Geräte, davon 1.200 in Österreich, mit der digitalen Zahlungsoption ausgestattet, bis Ende 2020 sollen es über 20.000 sein. D.h. an jedem dritten café+co-Gerät ist dann kontakt- und bargeldlose Zahlung möglich.

Unternehmensintern sind durch die zwangsläufige Reduktion persönlicher Kontakte und Meetings virtuelle Informationskanäle ausgebaut worden, die auch in der Zeit nach der Krise weiter genutzt werden. Die Ausstattung von 120 Schlüsselarbeitskräften der café+co-Gruppe mit entsprechender IT-Infrastruktur lieferte die technische Basis für den Remote-Betrieb.

Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter hat Priorität
Als sich das Coronavirus in Europa zu verbreiten begann, hat café+co rasch reagiert. Schon Mitte Februar wurde intern der Fahrplan für die kommenden Tage und Wochen festgelegt. „Klar war für uns, dass der Schutz unserer Kunden und der gesamten Belegschaft oberste Priorität hat. Zwar zählten höchste Hygienestandards bereits vor der Krise in unserem Unternehmen zur Selbstverständlichkeit, trotzdem sahen wir uns durch Corona veranlasst, hier im Interesse der Kunden und Mitarbeiter einen großen Schritt weiter zu gehen“, so Kaltenegger. Teil des neuen Hygienepakets ist die konsequente Desinfektion der Auswahltasten, Displays sowie der Becherausgaben an sämtlichen café+co Automaten.
Die Mitarbeiter wurden angehalten, während aller routinemäßigen Vorgänge, wie beispielsweise beim Befüllen der Automaten, Handschuhe und Mundschutz zu tragen und im
Alltag noch häufiger die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Zudem wurde die Austauschfrequnz für Standorte, an denen erhöhtes Infektionsrisiko besteht – wie Pflegeheime, Krankenhäuser oder Schulen – erhöht. (red)

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