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Lidl Österreich ist ein Great Place to Start © Lidl Österreich

Doris Palz (Geschäftsführerin Great Place to Work), Christian Putz (Personalleiter Lidl Österreich), Anna Birgmann (Consultant Personal Lidl Österreich).

© Lidl Österreich

Doris Palz (Geschäftsführerin Great Place to Work), Christian Putz (Personalleiter Lidl Österreich), Anna Birgmann (Consultant Personal Lidl Österreich).

Redaktion 13.10.2016

Lidl Österreich ist ein Great Place to Start

Als erstes Unternehmen bekommt Lidl Österreich das Zertifikat „Österreichs beste Lehrbetriebe“.

WIEN. Zufriedene Mitarbeiter sind die Basis für den Erfolg – und Lidl Österreich hat sich diesbezüglich viel vorgenommen: Der heimische Lebensmittelhändler will der beste Arbeitgeber der Branche sein. Das gilt für rund 4.500 Mitarbeiter und natürlich auch für die 100 Lehrlinge, die derzeit im Unternehmen beschäftigt sind. Diese haben ihrem Arbeitgeber jetzt ein ganz besonderes Zeugnis ausgestellt: Nach der Befragung hat Lidl Österreich als erstes Unternehmen überhaupt die Auszeichnung als „Österreichs bester Lehrbetrieb“ erhalten. Doris Palz, Geschäftsführerin von „Great Place to Work“: „Es ist so weit: Wir freuen uns sehr, das weltweit erste Unternehmen zertifizieren zu können, das von den eigenen Lehrlingen beurteilt wurde. Lidl Österreich hat von seinen Lehrlingen ein Top-Feedback erhalten und hat es damit geschafft, sich die ‚Great Place to Start‘-Zertifizierung in Silber zu sichern.“
Über die Auszeichnung freut sich natürlich auch Christian Putz, Leiter Personal bei Lidl Österreich: "Wir wollen unsere Lehrlinge zu Führungskräften von morgen ausbilden; sie sollen den bestmöglichen Start haben und sich vom ersten Tag an bei uns wohlfühlen. Als 'Great Place to Start' ausgezeichnet zu werden und ein derart gutes Zeugnis von unseren Lehrlingen ausgestellt zu bekommen, macht uns echt stolz."

Erfolgreicher Lehrbetrieb
Dass sich Lidl Österreich um seine Mitarbeiter kümmert, zeigen die regelmäßigen Auszeichnungen als „Österreichs Beste Arbeitgeber“ der letzten Jahre. Drei Mal in Folge wurde Lidl Österreich von seinen Mitarbeitern zu einem „Great Place to Work“ gekürt. Jetzt haben auch die Lehrlinge bestätigt, dass Lidl Österreich ein sehr guter Arbeitgeber ist. Mit einer beeindruckenden Beteiligungsquote von fast 100% und zahlreichen positiven Ergebnissen bei der Befragung der Lehrlinge kommt das deutlich zum Ausdruck. Die Lehrlingsausbildung hat bei Lidl Österreich einen hohen Stellenwert und ist bereits heute auf überdurchschnittlichem Niveau. Die Lehrlinge werden fachlich professionell ausgebildet und bestens integriert. Gerade die Bereiche Social Skills und Teamwork werden in der Gesamtbewertung speziell hervorgehoben. „Lidl Österreich schafft es, seine jungen Talente im Betrieb zu fördern, zu entwickeln und für den Beruf zu begeistern. Nur so gewinnt man Jugendliche, die tatsächlich zum Unternehmen passen“, so Palz abschließend. (red)

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Ihr Kommentar zum Thema (1)

  • horst – Freitag, 14. Okt 2016, 10:29
    Journalismus an sich sollte kritisch sein. Das ist bei dieser Meldung absolut nicht der Fall. Die Fakten beim ‚System‘ Lidl sehen komplett anders aus: Als ehemalige Mitarbeitern der Lidl-Tochter außerhalb Deutschlands- ich war in der Ausbildung zur Bezirksleiterin im mittleren Management - habe ich einige menschenunwürdige Erfahrungen machen müssen, die im Grunde ein Fall für Amnesty International wären. - Kassiererinnen, die der Gewerkschaft angehörten, hatten praktisch keine Chance befördert zu werden. In einer so genannten 100-seitigen Anleitung für den Bezirksleiter wird Stimmung gegen die Gewerkschaft gemacht und die Konsequenzen der Gewerkschaft für die Firma folgendermaßen umschrieben: 'Vergiftete Atmosphäre in der Filiale, klagende Mitarbeiter, geringere Produktivität, weniger Flexibilität, Streiks.' Es wurde uns Bezirksleitern in der Ausbildung von der Geschäftsführung dringend nahe gelegt, keine Kassiererinnen, die Mitglied der Gewerkschaft waren, zu Filialleitern zu befördern. - Ich wurde von meinem ersten Vorgesetzten genötigt, ein ärztliches Attest - welches mir nach einem schweren Autounfall mit Totalschaden des Firmenwagens im Krankenhaus ausgestellt wurde und eine Ruhepause von einer Woche vorsah - beim Arzt rückgängig zu machen. Der Arzt hatte sich aber geweigert dieses Attest rückgängig zu machen und so habe ich aus Angst vor Kündigung trotzdem während der ärztlich verordneten Ruhepause unter widrigen Umständen gearbeitet. (Mein neuer Firmenwagen, den ich im Anschluss erhielt, hatte defekte Bremsen, ich bekam aber keinen anderen Wagen und musste mit der Handbremse bremsen.) - An freien Tagen, wie Sonntagen oder in der Nacht, wurden sämtliche Bezirks- und Filialleiter aufgefordert, regelmäßig Verbesserungen der Verkaufspräsentation durchzuführen; diese inkludierten unter anderem die Umstellung und der Umbau der gesamten Verkaufsregale in einer 1.000 m2 Filiale. In Anbetracht, dass wir alle meist um 6:00 Uhr wieder aufstehen mussten, blieb dann auch an diesen „freien Tagen“ nicht viel Zeit für Schlaf. ‚KZ“ war ein Spitzname für Lidl unter den Mitarbeitern. - Beim Einstellungsgespräch hat mir der Geschäftsführer verschwiegen, dass ich bei Durchführung dieser Arbeit ausschließlich in Hotels nächtigen musste. Ein fixer Wohnsitz war unmöglich: Die Arbeit bedingte einen ständig kurzfristig an unterschiedlichsten, hunderte Kilometer voneinander entfernten Einsatz an Arbeitsorten. Darauf wurde ich weder beim Einstellungsgespräch hingewiesen noch war es im Arbeitsvertrag schriftlich festgehalten. - Alle Mitarbeiter - von der Kassiererin bis zum Geschäftsführer - wurden ausschließlich negativ verstärkt, d.h. haben sie zufrieden stellende Arbeit geleistet, wurde ihnen gesagt, dass sie schlecht seien. Haben sie gute bis sehr gute Ergebnisse gebracht, wurde ihnen gesagt, dass sie nur mittelmäßig seien. Durch diese Art des Ansporns versprach sich Lidl eine höhere Produktivität. Natürlich war das Gegenteil der Fall: eine hohe Personalfluktuation (von 12 neuen, hoch motivierten Bezirksleitern im Sommer eingestellt, gab es im Winter desselben Jahres nur doch drei). Der Geschäftsführer hatte mir Schwierigkeiten prophezeit, weil ich eine Kassiererin geduzt, sie gelobt und am Abend nach Hause gefahren habe. -Auf so genannten internen Weiterbildungsseminaren wurde uns gelehrt, wie Kassiererinnen zu sensibilisieren seien, das Wort „Manipulation“ fiel auch gelegentlich. Außerdem war es unerwünscht, tätowierte, gepiercte oder schwarze Kassiererinnen einzustellen. Vielleicht sind meine Informationen und Erfahrungsberichte wertvolle Inputs für Ihre weiteren Recherchen zu diesem Thema. Dabei würde ich Sie sehr gerne weiter unterstützen.