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Lidls Großangriff in den USA Lidl
Lidl

Redaktion 16.02.2017

Lidls Großangriff in den USA

Innerhalb eines Jahres bis zu 100 Läden

NECKARSULM. Der deutsche Discounter Lidl drückt bei seinem Angriff auf den US-Markt aufs Tempo: Bereits in diesem Sommer sollen die ersten 20 Filialen eröffnet werden; damit geht die Expansion schneller voran, als ursprünglich geplant.

Die ersten Lidl-Supermärkte in den USA sollen in den Bundesstaaten Virginia sowie North und South Carolina entstehen. Innerhalb eines Jahres will der Discounter bis zu 100 Läden entlang der Ostküste aufmachen und damit etwa 4.000 neue US-Arbeitsplätze schaffen.

Eigentlich hatte das Unternehmen seinen Vorstoß in die USA erst für das Jahr 2018 angekündigt. Bereits im Juni 2015 hatte Lidl bekannt gegeben, seine US-Firmenzentrale in Arlington (Virginia) aufzuschlagen, um die Weichen für den Einstieg in den US-Markt stellen zu können.
Der deutsche Erzrivale Aldi ist bereits seit 1976 in den Vereinigten Staaten vertreten; er hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt, 1,6 Mrd. USD in sein US-Geschäft stecken und das Filialnetz bis Ende 2018 auf fast 2.000 Läden ausbauen zu wollen.

Platzhirsch ist das einheimische Schwergewicht Walmart; allerdings ächzt der US-Einzelhandel bereits unter dem verschärften Wettbewerb durch Aldi und wachsende Online-Konkurrenz. Zudem zittert die stark auf Billigimporte angewiesene Branche vor den protektionistischen Plänen des neuen US-Präsidenten Donald Trump. (APA/dpa)

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