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MAM-Nachhaltigkeitsbericht 19/20: MAM investiert in eine bessere Zukunft © MAM Babyartikel

Photovoltaik-Anlage Kabinburi.

© MAM Babyartikel

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Redaktion 20.09.2021

MAM-Nachhaltigkeitsbericht 19/20: MAM investiert in eine bessere Zukunft

Weniger CO2-Emissionen, eine faire Lieferkette und mehr Frauen im Top Management.

WIEN. „Es geht immer besser“ – die österreichische Babyartikelmarke MAM zeigt, dass laufende Fortschritte in puncto Nachhaltigkeit durchaus möglich und umsetzbar sind. Sowohl im Bereich Produktion, Verpackung, Energieverbrauch oder sozialer Gerechtigkeit konnte das Unternehmen neue Meilensteine erreichen. So wurde etwa der Energie- pro Materialeinsatz um 45% verringert, über 10 t Kunststoff eingespart sowie der Prozentsatz der weiblichen Mitarbeiter im Management auf insgesamt 52% angehoben. Unter dem Titel „Werte für mein neues Leben“ wurde der MAM Nachhaltigkeitsbericht für den Zeitraum 2019 und 2020 jüngst veröffentlicht und fasst die zentralen Investitionen in eine nachhaltigere Zukunft zusammen.

955 Mitarbeiter rund um den Globus, Präsenz in 60 Ländern, ein Netzwerk von 9.312 medizinischen Expert, 10.329 wissenschaftliche Studien zum Thema Babygesundheit sowie Produktteile, die zu 97% von österreichischen Lieferanten stammen – all das zeichnet das Familienunternehmen MAM nach 45 Jahren Bestehen aus. Im Mittelpunkt des Handelns steht ganz klar die Zukunft der nächsten Generation. Die Leitlinie für die Nachhaltigkeitsarbeit bilden dabei die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Wie es dem Wiener Unternehmen gelingt, seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und welche Werte dabei eine ganz besondere Rolle spielen, belegt der kürzlich veröffentlichte MAM Nachhaltigkeitsbericht.

Mit drei Hebeln zur klimaneutralen Produktion
Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht zeigt auf 102 Seiten, welche Maßnahmen in den Jahren 2019/20 von MAM getroffen wurden. Dabei ist eines der großen Ziele die klimaneutrale Produktion. Um das zu erreichen, kommen drei ausschlaggebende Hebel zum Einsatz: der Ausbau erneuerbarer Energien an den MAM-Produktionsstandorten, die Erhöhung der Energieeffizienz in der Produktion als auch die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen. Hier hat MAM im Berichtszeitraum angesetzt: Der weltweit führende Hersteller im Babyartikelsegment konnte etwa den Energie- pro Materialeinsatz um 45% reduzieren. Ebenso werden nun 97% der Produktkomponenten von österreichischen Lieferanten bezogen, wodurch MAM nicht nur heimische Unternehmen unterstützt, sondern auch lange Transportwege vermeidet. Ein weiterer Meilenstein: Seit dem Berichtszeitraum werden viele der Schnullerkomponenten zu 100% „angusslos“ – also mittels einer speziellen Produktionstechnik – hergestellt. Durch diese Methode ist es möglich, die herkömmliche Produktionsmenge an Energie und Material zu reduzieren, wodurch MAM über 10 t Kunststoff einsparen konnte.

Leuchtturmprojekt Verpackung: Produktsicherheit geht Hand in Hand mit Müllvermeidung
Verpackungen sind für den größten Teil des Recyclings verantwortlich. Genau deshalb hat MAM besonders in diesem Bereich investiert. Seit 2020 stammen sämtliche Papier- und Kartonmaterialien zu 99% aus FSC-zertifizierten Materialien, also aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Auch einzelne Verpackungen, wie die des Produkt-Sets „Welcome to the World“, wurden optimiert und so umgestaltet, dass Kunststoffteile wegfallen, das Verpackungsvolumen reduziert und recycelte Materialien eingesetzt wurden. Natürlich sind sämtliche Produkte sowie Verpackungen aus Polypropylen frei von BPA und BPS und somit für Babies absolut unbedenklich. „Es ist unsere Mission, Verpackungen so zu gestalten, dass sie die Gesundheit und das Wohlbefinden von Babies schützen, einen möglichst niedrigen ökologischen Fußabdruck haben und gerechte Bedingungen in der Lieferkette sicherstellen“, erklärt Peter Röhrig, Gründer von MAM Baby. Um das zu erreichen, hat MAM das interne Großprojekt Sustainable Packaging (kurz SUPA) ins Leben gerufen. Insgesamt wurden dabei sieben Zielbereiche und insgesamt 14 messbare Ziele mit konkreten Key Performance- Indikatoren entwickelt. Darunter fallen beispielsweise die Vorhaben, dass alle Verpackungsmaterialien bis zum Jahr 2022 recyclingfähig sind und 90% aller Verpackungen innerhalb eines Radius von 200 km zu den MAM-Werken beschaffen werden. Der CO2-Fußabdruck der MAM- Gesamtverpackungen soll insgesamt um 30% bis zum Jahr 2025 sinken.

Gleiche Standards, von Europa bis nach Asien
Auch im Bereich Lieferantenmanagement hat MAM neue Wege beschritten: Seit dem Sommer 2020 ist das Familienunternehmen Mitglied der gemeinnützigen Organisation „Fair Rubber“. Diese setzt sich aktiv für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Kautschukbäuer sowie eine umweltschonendere Herstellung von Kautschukprodukten ein. Oberste Maxime ist es den Primärproduzent von natürlichem Kautschuk, nämlich den Kleinbäuer und Plantagenarbeiter, die Teilnahme am fairen Handel zu ermöglichen. „Für uns gehen Respekt für Mensch und Umwelt Hand in Hand mit nachhaltigem Wirtschaften. Diese Überzeugung tragen wir deshalb auch in unserer Lieferkette, also in die Geschäftsbeziehung mit unseren Zulieferern und Dienstleistern. Die Wahrung von Menschenrechten und besonders die strikte Vermeidung von Kinder- und Zwangsarbeit sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Deshalb sind wir Mitglied der Organisation Fair Rubber“, fügt Peter Röhrig hinzu. Die Schnuller-Modelle Start, Original, Mini Air sowie Air tragen bereits das Fair Rubber-Logo. Noch in diesem Jahr soll die Kennzeichnung auf weiteren MAM Produkten folgen.

50:50-Verteilung im Top Management – MAM setzt Maßstäbe im Arbeitsalltag
MAM unterstützt Mütter und Väter im Familien- und Berufsleben gleichermaßen. Flexible Arbeitszeitmodelle, Elternzeit sowie beruflicher Erfolg schließen sich definitiv nicht gegenseitig aus. „Da die Gleichbehandlung der Geschlechter, vor allem in den Punkten führender Positionen oder Vergütung, oftmals leider noch nicht gang und gäbe ist, freut es uns umso mehr, dass wir den Frauenanteil im Top-Level-Management auf über 50 Prozent steigern konnten und der Anteil der weiblichen Mitarbeiterinnen in der Geschäftsführung seit 2018 um 11 Prozent gestiegen ist“, ergänzt Röhrig. Bereits im Jahr 2019 zählte MAM zu „Österreichs Beste Arbeitgeber“ im „Rahmen der Great Place to Work“-Initiative. Diese Auszeichnung basiert vor allem auf der Bewertung der Unternehmenskultur durch die eigenen Mitarbeiter und spiegelt die besonders attraktiven Arbeitsbedingungen sowie die Kultur der Zusammenarbeit wider.

Nachhaltigkeitsbericht 19/20: MAM geht mit wichtigen Werten für neues Leben voran
Der aktuelle MAM-Nachhaltigkeitsbericht 2019/20 ist im Magazin-Design gestaltet und orientiert sich in seiner Struktur am Global Reporting Standard (GRI). Den Rahmen für den Bericht bilden die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen, die bis 2030 erreicht werden sollen. „Mit dem Bericht möchten wir Eltern zeigen, dass Babygesundheit und -sicherheit die oberste Priorität bei MAM haben und wir uns darüber hinaus für eine saubere Umwelt und eine faire Gesellschaft einsetzen. Wir halten Schritt mit den internationalen Standards, ohne jedoch unsere Werte als Familienunternehmen aus den Augen zu verlieren“, so Peter Röhrig abschließend. (red)

Der MAM Nachhaltigkeitsbericht ist ab sofort auch online unter www.mambaby.com/why-mam/mam-sustainability/mam-sustainability-report-2019-2020/ abrufbar.

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