DÜSSELDORF. Der Konflikt um Europas größte Elektronikhandelskette Media-Saturn dauert trotz der Vermittlung des Investors Clemens Vedder weiter an. Vedder wolle weiter versuchen, eine Lösung zwischen dem Handelsriesen Metro und dem Media-Saturn-Minderheitseigner Erich Kellerhals zu vermitteln. "Beide Seiten haben großes Interesse an einer Weiterführung der Mediation signalisiert." Vor der Hauptversammlung der Metro in der kommenden Woche sei aber eine "schöpferische Pause" eingelegt worden; danach solle die Vermittlung wieder starten. "Selbstverständlich sind wir weiterhin an einem konstruktiven Dialog mit dem Minderheitsgesellschafter interessiert", sagte ein Metro-Sprecher. Kellerhals hatte Vedder als Vermittler vorgeschlagen. Der Media-Saturn-Gründer lieferte sich mit der Metro über Jahre einen erbitterten Machtkampf um das Sagen bei Media-Saturn. Bei der Hauptversammlung am 6. Februar sollen die Metro-Aktionäre über eine Aufteilung des Handelsriesen beschließen. Das Lebensmittelgeschäft um die Großmärkte und die Supermarktkette Real soll abgespalten, Media-Saturn soll Teil einer Holding mit dem Namen Ceconomy werden; Ceconomy soll dann auch durch Übernahmen wachsen - Kellerhals' Einfluss könnte dadurch in Zukunft allerdings schwinden. (APA)
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