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Metro Alpbach Salon mit Schulterschluss von Handel und Gastronomie und Appell für Plan für den Tourismus © Philipp Huber/Metro Österreich

Metro Österreich CEO Xavier Plotitza

© Philipp Huber/Metro Österreich

Metro Österreich CEO Xavier Plotitza

Redaktion 01.09.2021

Metro Alpbach Salon mit Schulterschluss von Handel und Gastronomie und Appell für Plan für den Tourismus

WIEN/ALPBACH. Als Partner des Europäischen Forum Alpbach (EFA) hat Metro Österreich zum bereits vierten Mal in Folge zu einer exklusiven Diskussionsveranstaltung geladen. Beim Metro Alpbach Salon am Montag, 30. August, stand das Thema „Die Transformation der Gastronomie/Hotellerie durch Corona“ im Fokus.

Metro Österreich CEO Xavier Plotitza und Metro Operations Director Josef Pirker diskutierten mit Sepp Schellhorn, Unternehmer, Gastronom, Hotelier und Ex-Politiker vom ‚Der Seehof Goldegg‘ und Anton Gustav Birnbaum, General Manager des Astoria Resort Seefeld. Unter den 30 geladenen Gästen waren u.a. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, Stefan Ottrubay,
Generaldirektor Esterhazy Betriebe GmbH, Franz Handl, Aufsichtsratsvorsitzender Handl Tyrol GmbH, Karl Sevelda, Alpbach Circle, Rodolphe de Campos, CFO Ikea Austria, Rainer Borns, Vorstand Volksbank Wien AG, Ingo Bleier, Vorstand Erste Group Bank AG, Georg Bucher, Vorstand Steiermärkische Sparkasse und Roland Ackermann, Geschäftsführer Alpenrind GmbH.

Metro Österreich CEO Xavier Plotitza betonte, dass der Handel mit der Gastronomie und der Hotellerie in einem Boot sitze. „Metro ist daher nicht erst seit Ausbruch der Corona-Krise immer bestrebt, ihren Kunden vielfältige Unterstützung anzubieten und für diese Lösungen zu entwickeln, die sie brauchen. Denn: Österreich leidet – vor allem in der Gastronomie – immer mehr unter dem Wettbewerb anderer Nachbarländer", so Plotitza.

Metro Operations Director Josef Pirker verwies hinsichtlich der Bemühungen um die Kunden auf den, seit Ausbruch der Krise, kontinuierlich wachsenden Anteil am Zustellgeschäft
mit den Metro-Lieferservices, sowie etwa auch die Unterstützung der Kunden im digitalen Bereich, durch gratis Websiten und diversen anderen online-Tools zur Registrierung und Reservierung.

Einig war man sich auch, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um den so wichtigen Geschäftszweig Tourismus zu erhalten. Dabei sei auch eine Leitstrategie notwendig.

„Es braucht einen politischen Plan für den Tourismus. Dieser muss einen Schulterschluss zwischen Produzenten, Händlern und Tourismus umfassen, um die Wertschätzung und -
schöpfung zu steigern, so Sepp Schellhorn.

Aufgrund der bevorstehenden Wintersaison wird auch Klarheit für Coronaregeln im Winter gefordert. Anton Gustav Birnbaum, General Manager das Astoria Resort Seefeld: „Es ist entscheidend frühzeitige und gut durchdachte Richtlinien für den Winter-Tourismus zu erarbeiten. Die kurzfristige und ungewisse Buchungslage hat auch einen massiven Einfluss auf
die Lieferkette.“

Die Branche plagen aber auch Personal- und Nachwuchssorgen. Um die Mitarbeiter müsse regelrecht gerungen werden. Birnbaum: „Nach sieben Monaten Lockdowns gilt es mit viel
Feingefühl und Achtsamkeit die Mitarbeiter in das Berufsleben zurückzubegleiten und verständnisvoll zu sein. Selbst anzupacken und Einsatz vorzuleben ist ein Bekenntnis zur
Qualität für den Gast und Motivation für das Team.“ (red)

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