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Metro machte auf die globale Wasserknappheit aufmerksam © penthermedia.net / Georgi Yhukov

Metro startete eine Wasserinitiative in 18 Ländern

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Metro startete eine Wasserinitiative in 18 Ländern

Redaktion 26.03.2018

Metro machte auf die globale Wasserknappheit aufmerksam

Aktion rund um den Weltwassertag.

VÖSENDORF/DÜSSELDORF. Rund um den Weltwassertag in der Vorwoche machte der Groß- und Lebensmittelhändler Metro gemeinsam mit elf namhaftenLieferanten auf die globale Wasserknappheit aufmerksam: Ziel der ‚Metro
Wasserinitiative‘ in 18 Metro-Ländern ist es, durch Informationen und AktionenMitarbeiter und Kunden zu sensibilisieren und Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser zu schaffen. Gleichzeitig werden mit
dem Erlös der bei Metro gekauften Produkte nachfolgender, namhafter Lieferanten soziale Projekte unterstützt: An der „Metro Wasserinitiative‘ beteiligen sich Barilla, Coca-Cola, Colgate, Danone Waters, Diageo, Henkel, L’Oreal, Mars Food, PepsiCo, Procter & Gamble (P&G) sowie Unilever Retail. Sie bieten u.a. auf ihren Produktverpackungen Aufklärung darüber, wie Wasser effizient im Alltag eingespart werden kann und investieren in soziale Projekte.

Und die sind nicht von schlechten Eltern:
• Mit der „Children’s Safe Drinking Water-Initiative“ hat Procter & Gamble seit dem Start des Programms 2004 bereits über 13 Mrd. l sauberes Wasser in 85 Ländern zur Verfügung gestellt. Für jedes bei Metro verkauftes Produkt wird einen Tag sauberes Trinkwasser in Formvon Wasseraufbereitungspaketen („P&G Purifier Packets“) gespendet.
• Diageo spendet 1 € pro bei Metro verkaufter Flasche an WaterAid;Water Aid ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die sich weltweit für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen einsetzt.
• Mit dem Kauf von Unilever-Produkten bei Metro werden gemeinsam mitUNICEF Wasserprojekte in Afrika und Asien unterstützt.
• Mars Food als Hersteller von Uncle Ben’s hat gemeinsam mit dem UN-Umweltprogramm und dem Internationalen Reisforschungsinstitut die „Sustainable Rice Platform“ (SRP) gegründet. Durch den Einsatz neuer Anbautechniken können in wasserarmen Gegenden bis zu 30% des Wasserbedarfs eingespart werden.


„Als Unternehmen tragen wir Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und derUmwelt“, so Metro Österreich-CEO Arno Wohlfahrter. „Mit der ‚Metro Wasserinitiative‘ ermöglichen wir unseren Kunden, Hilfsaktionen unserer Partner
aus der Industrie zu unterstützen, verbessern den Zugang zu sauberem Trinkwasser und tragen damit zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei.“ („Trinkwasser und sanitäre Versorgung für alle Menschen bis 2030“ ist das sechste Nachhaltigkeitsziel der UN; Anm.) Besonders beim Bau von Metro St. Pölten (Eröffnung im Oktober 2017) wurde großes Augenmerk auf vorausschauende ressourcenschonende und vor allem nachhaltige Wasserersparnis bzw. Wassernutzen gelegt.
• Die Parkplätze wurden zum Großteil nicht versiegelt, sondern mit Versickerungssteinen (GMS-Steine) versehen, damit das Regenwasser inden Boden sickert.
• Die Dachwässer werden - vorgereinigt - über unterirdische´Versickerungsrigole (mit Kies gefüllte und mit Boden überdeckte Körper)wieder dem Boden zugeführt.
• Sämtliche Armaturen im Markt sind wassersparend ausgeführt.
• Sämtliche Wasserleitungen sind mit Detektoren versehen, die im Falle eines Wasserrohrbruchs sofort den Schaden melden.
• Die Bepflanzung wurde so gewählt, dass nach der Anwuchsphase keine
weitere Bewässerung notwendig ist.

Auch bei Metro Cash & Carry Polen ist es gelungen, durch die Installation von Strahlreglern an den Wasserentnahmestellen eine Wassereinsparung von mehr als 2 Mio. l zu erzielen. Die Metro AG hat sich für 2018 das Ziel gesetzt, in Märkten und Lagerstandorten 100 Mio. l Wasser weniger als 2017 zu verbrauchen. (red)

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