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Metro Österreich: bewusst gegen Lebensmittelverschwendung © dpa / Frank May
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Redaktion 13.05.2019

Metro Österreich: bewusst gegen Lebensmittelverschwendung

Das Ziel des Konzerns ist, die Lebensmittelabfälle in den Metro-Filialen bis 2025 um 50% zu reduzieren.

WIEN. Metro setzt konsequent darauf, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. „Nichts gegen die Lebensmittelverschwendung zu tun ist keine Option“, so CEO Xavier Plotitza anlässlich des bevorstehenden Tages gegen Lebensmittelverschwendung am 2. Mai. „Auch wenn es banal klingt: Als Handelsunternehmen wollen wir Lebensmittel verkaufen und nicht wegwerfen. Deshalb verbessern wir ständig unsere Prozesse. Unser Ziel ist es, Lebensmittelabfälle in unserem Geschäftsbetrieb bis 2025 um 50 % zu reduzieren.“

Metro versucht daher, Modelle zu entwickeln, durch die das, was nicht mehr verwertbar ist, trotzdem einer sinnhaften Verwertung zugeführt wird. Vor allem ist es nach Ansicht von Metro aber notwendig, in der gesamten Wertschöpfungskette noch genauer zu planen und achtsamer mit den Bestellmengen und dem Umgang mit Lebensmitteln zu sein.

Alle zwölf Metro-Großmärkte arbeiten auch seit Jahren mit caritativen Organisationen zusammen, die Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Fleisch erhalten. Seit genau einem Jahr holt die Wiener Tafel zwei Mal pro Woche auch Waren direkt von der Metro Frischeplattform in Maria Lanzendorf.
CEO Plotitza: „Wir wollen in allem, was wir tun, nachhaltig werden. Daher engagiert sich Metro auch bewusst gegen Lebensmittelverschwendung. Das kann auch gemeinsam mit der Gastronomie erfolgen, denn mit dem Metro Express, der Zustellflotte mit eVans bzw. einem eTruck, liefert Metro im Großraum Wien, in Graz, Linz und Salzburg ökologische und ökonomische Vorteile. Metro Kunden erhalten das gesamte Metro Sortiment innerhalb von drei Stunden ab Bestellung garantiert ultrafrisch zugestellt, dank Elektrofahrzeugen erfolgt die Lieferung zu 100 Prozent emissionsfrei. Gastronome sind durch den Metro Express und die 3­Stunden-Lieferung höchst flexibel im Bestellwesen und müssen die Lagerräume nicht füllen, so leisten wir gemeinsam einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung“, so Xavier Plotitza.

Metro Cash & Carry betreibt in Österreich 12 Großmärkte auf einer Gesamtverkaufsfläche von rund 140.000 m2, beschäftigt ca. 2.000 Vollzeitarbeitskräfte, davon mehr als 100 Lehrlinge. Eine große Auswahl ist für Metro ein wichtiger Aspekt, ca. 48.000 Artikel aus dem Food-und Nonfood-Bereich sind gelistet. Mehr als 500.000 Kunden vertrauen seit über 45 Jahren auf das Sortiment und die Leistungen des Unternehmens. Sitz der Österreich-Zentrale und der Geschäftsführung ist in Wien-Vösendorf, wo 1971 nicht nur der erste Metro-Großmarkt Österreichs, sondern auch der erste, der außerhalb von Deutschland eröffnet wurde. 2018 wurde Metro als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert. Ausgezeichnet werden damit Unternehmen, die sich zu nachhaltigem Unternehmenserfolg, Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung bekennen und damit Leitbild-Charakter haben. (red)

 

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