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Miet- und Pachtverzicht als solidarisches Zeichen an die Gastronomie © Brau Union Österreich
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Redaktion 06.04.2020

Miet- und Pachtverzicht als solidarisches Zeichen an die Gastronomie

Heuer müssen neben den Wirtsstuben auch die Gastgärten vorerst geschlossen bleiben, der frühlingsbedingte Aufschwung für das Gastronomiegeschäft bleibt somit auch aus.

WIEN. Ein solidarisches Zeichen setzt die Brau Union Österreich für Gastronomen in Zeiten wie diesen. Aufgrund der staatlichen Sperre der Gastronomiebetriebe fallen sämtliche Einnahmen weg, die fixen Ausgaben wie Miete oder Pacht sind aber weiter zu zahlen. Nicht so für Gastronomen, die Betriebe im Besitz der Brau Union Österreich führen. Aus Kulanz müssen diese von Mitte März bis vorläufig Ende April keine Miete oder Pacht bezahlen.

„Unseren Kunden bricht derzeit der gesamte Umsatz weg. Wir wollen ihnen nicht auch noch den Boden unter den Füßen wegziehen, sondern ihnen helfend unter die Arme greifen. In unseren Eigengaststätten ist es uns möglich, dass wir in der Zeit der Betriebssperren Miet- und Pachtzahlungen erlassen. Wir alle müssen unsere Gastronomen jetzt fair behandeln! Unser klares Ziel ist, nach Bewältigung der aktuellen Ausnahmesituation wieder mit allen Kunden den österreichischen Bierliebhabern bestes frisch gezapftes Bier bieten zu können. Dafür müssen wir jetzt alle gemeinsam durchhalten, das ist gelebte Solidarität. Dort wo es möglich ist, müssen wir jetzt unbürokratisch helfen. Wir setzen damit ein Zeichen und hoffen, dass viele Gastro-Vermieter diesem Beispiel folgen“, ruft Andreas Hunger, Geschäftsführung Gastronomie zu einer Unterstützung der Gastronomen auf.

Diese nehmen die Hilfe dankbar an, wie etwa Jörg Wanik, der mit seiner Familie das Gösserbräu in Wels betreibt: „Ich schätze das faire Entgegenkommen der Brau Union Österreich, das hilft, unseren Betrieb aufrechtzuerhalten. In der Not sieht man, wer die fairsten Partner sind. Meine Töchter Eva und Anna führen mit mir und meiner Frau Margit den Betrieb. Wir haben 50 Mitarbeiter, es wird keiner gekündigt, sondern alle für Kurzarbeit angemeldet. Dies ist auch ein Signal für die Gesellschaft, dass ich mich mit meinen Mitarbeitern solidarisch zeige“.

Auch Michael Dvoracek, Pächter des Braugasthofes Schwechat, sieht dies so: „Ich finde es toll, wie wir als Partner der Brau Union Österreich unterstützt werden, das ist gelebte Solidarität. Mein Team und ich freuen uns schon darauf, wieder aufsperren zu können. Als Brauhaus vor den Toren Wiens können wir viele Gäste begrüßen, die aus dem Umkreis, der Wiener Innenstadt oder am Weg vom bzw. zum Flughafen bei uns einkehren“. (red)

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