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Mondi unterstützt Abkommen gegen Plastikverschmutzung © Mondi

Thomas Ott

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Thomas Ott

Redaktion 25.10.2022

Mondi unterstützt Abkommen gegen Plastikverschmutzung

Globale Zusammenarbeit um Plastikverschmutzung zu beenden.

WIEN. Mondi folgt Aufruf der Vereinten Nationen nach internationalem, verbindlichem Abkommen zur Beendigung von Plastikverschmutzung Die „Business Coalition for a Global Plastics Treaty“ veröffentlicht gemeinsame Vision von mehr als 80 Unternehmen entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette
Verpackungs- und Papierhersteller Mondi investiert in Forschung und Entwicklung und treibt Partnerschaften voran, um eigene Kreislauf-Ziele zu erreichen

Mondi, ein weltweit führender Anbieter von nachhaltigen Verpackungen und Papier, unterstützt den Aufruf der Vereinten Nationen nach einem internationalen, rechtlich verbindlichen Abkommen zur Beendigung von Plastikverschmutzung.

Darüber hinaus zählt Mondi zu den Unterstützern einer gemeinsamen Vision, die vor Kurzem von über 80 Unternehmen und Organisationen entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette unterschrieben und von der Ellen MacArthur Foundation (EMF) und dem WWF veröffentlicht wurde. Die Vision umfasst die Schaffung einer Kreislaufwirtschaft, in der Kunststoff nicht zum Abfallprodukt wird und dessen Wert erhalten bleibt.

EMF und WWF stellen zudem die Gründung einer „Business Coalition for a Global Plastics Treaty” in Aussicht, die sich aktiv an den Verhandlungen zum UN-Abkommen beteiligen und die Standpunkte der gemeinsamen Vision einbringen soll.

„"Globale Herausforderungen erfordern globale Antworten. Ein internationales Plastik-Abkommen ist ein historischer Schritt, und wir freuen uns dies zu unterstützen und als Teil der Business Coalition mitzuwirken. Denn wir glauben daran, dass die Zusammenarbeit mit anderen unerlässlich ist, um Fortschritte im großen Stil zu erreichen. Mit unserem Ansatz Papier wann immer möglich, Kunststoff wo sinnvoll verfolgen wir ein ganzheitliches Konzept, das im Einklang mit einer Kunststoff-Kreislaufwirtschaft steht"”, unterstreicht Thomas Ott, CEO Flexible Packaging, Mondi.

UN beschließt erstmals globales Plastik-Abkommen
Bei der Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) im April dieses Jahres haben die 175 UN-Mitgliedstaaten einstimmig einen Resolutionsentwurf zur globalen Beendigung von Plastikverschmutzung verabschiedet. Die Resolution gilt als historischer Schritt und als eines der wichtigsten Umweltabkommen seit dem Pariser Klimaabkommen.

Ein internationales Gremium soll bis Ende 2024 die genauen Vertragsinhalte erarbeiten.
Mondi setzt auf R&D und Industrie-Partnerschaften

Im Rahmen des Aktionsplans “Mondi Action Plan 2030” (MAP2030) möchte der Papier- und Verpackungshersteller bis 2025 100 % seiner Produkte wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar zu machen. Im Jahr 2021 erreichte Mondi dies bereits für 78% seiner Produkte basierend auf dem Umsatz. Um das Produktportfolio nachhaltiger zu gestalten, setzt man unter anderem auch auf den Ausbau der unternehmenseigenen Research & Development-Einrichtungen:

Zuletzt gab Mondi beispielsweise die Eröffnung eines Recycling-Labors mit dem Schwerpunkt auf faserbasierte Produkte und Zellstoff am Kärntner Standort Frantschach bekannt. Am deutschen Standort Steinfeld wird unter anderem hinsichtlich der Recyclingfähigkeit von Kunststoffen geforscht. Dafür hat das Unternehmen fünf Millionen Euro in ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum investiert.

Auch die Kooperation mit ausgewählten Industrieverbänden zählt den Initiativen von Mondi, um die Kreislauffähigkeit von Kunststoffverpackungen weiter zu erhöhen. Zu den Partner-Organisationen zählen im Speziellen EMF, Flexible Packaging Europe (FPE) und CEFLEX.

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