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Nestlé Österreich goes Flex © Eva Katalin Kondoros / Getty Images
© Eva Katalin Kondoros / Getty Images

Redaktion 04.08.2021

Nestlé Österreich goes Flex

Nestlé Österreich wechselt auf „Flex Work“: zwei Tage im Office – den Rest der Woche auch zukünftig flexibel im Home-Office.

WIEN. Für Nestlé Österreich hat die Corona-Pandemie den Weg für ein hybrides, Aktivitäten-getriebenes Arbeitsmodell geebnet. Mit dem Modell „Flex Work“ wird formalisiert,
was sich über die letzten Monate für viele bereits als neuer Arbeitsalltag etabliert hat: zwei Tage Arbeiten im Büro, die übrigen Tage flexibel von zuhause aus. Auf Wunsch
können die Mitarbeiter*innen auch mehr als zwei Tage im Office arbeiten.

„Während der Pandemie haben wir gelernt, dass die Zusammenarbeit auch aus der Distanz gut funktioniert. Es hat sich damit abgezeichnet, dass unser gewohntes Arbeitsmodell vor dem Wandel steht. Für uns war vor allem wichtig, auch künftig eine persönliche Nestlé Kultur zu erhalten sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die nötige Flexibilität zu bieten, bei gleichzeitiger Sicherung der
Unternehmensleistung“, sagt Corinne Emonet, Geschäftsführerin von Nestlé Österreich. „Ich bin stolz darauf, dass wir mit diesem Schritt ein Zeichen für ein agiles, zukunftsorientiertes Arbeitsmodell setzen.“

Gabriele Staubmann, Head of Human Resources ergänzt: „Wir haben uns für dieses hybride und flexible Modell entschieden, weil wir der Meinung sind, dass dieses – anders als „fully-remote“ oder „fully on site“ – das Beste aus zwei Welten vereint: die positiven Aspekte der Flexibilität gepaart mit der Möglichkeit, die Teamkultur persönlich zu pflegen. Das Home-Office eignet sich gut für konzentriertes Arbeiten, für Workshops oder Team-Meetings empfehlen wir die Büro-Zeit zu nutzen. Denn gemeinsames, soziales Arbeiten wirkt nicht zuletzt auch stimulierend für die Innovationsfindung, die gerade in unserer Branche besonders wichtig ist.“

Test & Learn Approach: Mitarbeiter-Feedback bestätigte die Richtung
Mit dem neuen Modell agiert Nestlé in Einklang mit den aktuellen Trends in der Arbeitswelt zu mehr Flexibilität und Agilität, als auch den Wünschen und Präferenzen ihrer Mitarbeiter*innen. Aus einer internen, firmenweiten Mitarbeiterumfrage ging hervor, dass die bevorzugte Anzahl der Büro-Tage bei zwei Tagen liegt, der Kontakt mit anderen Kolleg*innen wurde dabei als Hauptvorteil genannt. Vor der kompletten Umstellung auf das neue Modell wurde im Rahmen eines Piloten einige Monate getestet, wie sich Flex Work umsetzen lässt. Nun steht dem Roll-Out nichts mehr im
Wege.

Start mit Schulbeginn im September
Die volle Einführung erfolgt nach dem Sommer im September. Im Herbst stehen auch einige gezielte Office-Anpassungen an, zum Beispiel die Einrichtung von Co-Working Spaces, oder die Einführung neuer Tools zur Anwesenheitsplanung, um für die
Anforderungen des modernen, hybriden Arbeitsalltags noch besser ausgestattet zu sein. Gleichzeitig unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeiter*innen weiterhin in Hinblick auf die nötige ergonomische und technische Ausrüstung auch am Arbeitsplatz zuhause. (red)

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