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Nestlé und Starbucks wollen enger zusammenrücken © APA EPA Laurent Gillieron
© APA EPA Laurent Gillieron

Redaktion 29.08.2018

Nestlé und Starbucks wollen enger zusammenrücken

Nestlé sichert sich die Rechte auf die Vermarktung der Konsum- und Gastronomieprodukte von Starbucks. Nicht betroffen sind die Coffeshops.

VEVEY. Schon im Frühjahr gab es Pläne von Nestlé, die Rechte an der Vermarktung von Starbucks-Produkten zu erwerben. Damals wurde ein Verkaufspreis von 7,15 Milliarden US-Dollar kolportiert. Nun haben die Unternehmen die Übernahme abgeschlossen, die Nestlé die Rechte zur Vermarktung an den Konsum- und Gastronomieprodukten von Starbucks garantiert. Weltweit mehr als 28.000 Coffeeshops von Starbucks sind nicht betroffen. Mit dem Kauf will Nestlé vor allem das nordamerikanische Kaffeegeschäft stärken.

Künftig wollen die beiden Konzerne eng zusammenarbeiten. So will man an der Verbesserung von bestehenden Produkten als auch an neuen Innovationen arbeiten. „Mit Starbucks, Nescafé und Nespresso verbinden wir die drei wohl kultigsten Kaffeemarken der Welt“, sagt Mark Schneider, CEO von Nestlé. Für Kevin Johnson, Vorsitzender und CEO von Starbucks ist die Allianz mit Nestlé „ein signifikanter, strategischer Meilenstein für das Wachstum von Starbucks“. (red)

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