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Österreich bleibt Apfelland panthermedia.net / Ursula Deja Schnieder
panthermedia.net / Ursula Deja Schnieder

Redaktion 22.06.2016

Österreich bleibt Apfelland

Spanien bleibt laut Eurostat größter Produzent für Erdbeeren, Salatgurken und Zucchini, Österreich produzierte 2015 vor allem Äpfel.

BRÜSSEL/WIEN. In Spanien, Italien und Polen wird EU-weit das meiste Obst und Gemüse angebaut. Spanien war im Vorjahr insgesamt der größte Produzent von Pfirsichen, Erdbeeren, Salatgurken und Zucchini. Aus Polen stammten die meisten Äpfel und Kirschen, Italien produzierte die meisten Tomaten, gab die EU-Statistikbehörde Eurostat vor Kurzem bekannt. Mit 636.000 Hektar Anbaufläche - das sind 27,1 Prozent des EU-Gesamtwerts - verfügte Spanien im vergangenen Jahr über die größte Obstanbaufläche in der EU, während Italien mit 420.000 ha (20,2 %) Spitzenreiter bei der Gemüseanbaufläche war. Österreich ist sowohl bei Obst (11.400 Hektar) als auch Gemüse (15.700 Hektar) ein vergleichsweise kleiner Erzeuger. Österreich produzierte vor allem Äpfel (287.600 Tonnen), Karotten (66.800 Tonnen) und Paradeiser (55.700 Tonnen).  An der Spitze der Obst- bzw. Gemüseerzeugung in der EU standen Äpfel und Tomaten. Pro EU-Einwohner wurden 25 Kilogramm (kg) Äpfel geerntet und 35 kg Tomaten. Aus Polen stammte jeder vierte in der EU geerntete Apfel. Zusammen erzeugten Italien (36,3 % der gesamten EU-Erzeugung) und Spanien (27,4 %) im Jahr 2015 fast zwei Drittel aller in der EU geernteten Tomaten. Die EU-Importe von Gemüse aus Nicht-EU-Ländern sind 2015 um 1% auf 1,9 Millionen Tonnen gestiegen. Das wichtigste importierte Gemüse sind Tomaten und Kartoffeln. (APA/dp)

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