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„Rebel Meat“ mischt Burgermarkt auf © Rebel Meat
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Redaktion 08.08.2019

„Rebel Meat“ mischt Burgermarkt auf

Wiener Foodtech-Startup bringt klimafreundliches Fleischpatty auf den Markt – Listung bei Metro ab Herbst.

WIEN. 2019 gegründet, will das Lebensmitteltechnologie-Startup Rebel Meat den Fleischkonsum revolutionieren: Ihr erstes Produkt ist ein Burgerpatty, das nur zur Hälfte aus Fleisch besteht. Noch in diesem Monat soll es in ausgewählten Lokalen in Wien angeboten werden, ab Herbst ist es bei Metro gelistet.

Eine Kombination aus Fleisch, Pilzen und Hirse
Ansprechen möchte das von einem dreiköpfigen Team kreierte Patty Flexitarier und umweltbewusste Fleischesser. Die Zutaten seien ausschließlich biologisch und regional: Zu einem Teil aus Rindfleisch, zum anderen aus Pilzen und Hirse. „Abgerundet durch eine ausgeklügelte Gewürzmischung“, schmecke das Produkt wie 100%iges Fleisch, sei dabei aber deutlich klimafreundlicher und gesündet. Den USP sieht man im Verzicht auf Zusatzstoffe, der das Patty von herkömmlichen Fleischersatzprodukten absetze.

Sieger des FAB Accelerator
Rebel Meat hatte Mitte Juni den FAB Accelerator, ein von Metro mitorganisiertes mehrmonatiges Programm für Food & Beverage Startups, gewonnen. Der Preis bestand in der Listung bei Metro ab Herbst 2019. Hofer-CEO Xavier Plotitza kommentierte: „Uns ist die Förderung von innovativen Startups schon lange ein Anliegen. Es freut uns sehr, dass wir die Burgerpatties von Rebel Meat schon bald bei uns im Sortiment haben und damit unseren Kunden wieder ein neues undspannendes Produkt bieten können.“

Die Köpfe hinter Rebel Meat
„Hybrid Meat ist der nächste große Trend in der Fleischindustrie. Wir sind hier Vorreiter in Europa und wollen innerhalb der nächsten Jahre die Marktführerschaft in diesem Bereich erreichen”, so CEO Philipp Stangl, der schon bei der Grüdnung des e-Commerce-Unternehmens KochAbo beteiligt war. Er ist für die Unternehmensentwicklung verantwortlich. Das Team wird komplettiert von Molekularbiologin Cornelia Habacher, die für Produktentwicklung und Marktforschung zuständig ist, und Wolfgang Haidinger, gelernter Koch und für den abgerundeten Geschmack der Endprodukte sowie für die Vermarktung zuständig. (red)

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