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Resümee des ACSP zur ersten Öffnungswoche der Handelsbetriebe © APA/Helmut Fohringer
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Redaktion 16.02.2021

Resümee des ACSP zur ersten Öffnungswoche der Handelsbetriebe

Nicht nur die Händler, auch die Einzelhandelsimmobilienbesitzer sind mit der ersten Öffnungswoche der Handelsbetriebe zufrieden, wie eine Befragung des ACSP am Wochenende ergab.

WIEN. Mit der Kundenfrequenz ab Montag, 8. Februar 2021, waren praktisch alle Befragten zufrieden bis sehr zufrieden. Generell war die Fre-quenz zu Wochenbeginn am höchsten, wo auch noch vermehrt Weihnachtsgeschenke umgetauscht und Gutscheine eingelöst wurden.

Auch mit der Disziplin der Kunden zeigte man sich sehr zufrieden: Die FFP2 Masken-Tragepflicht wurde fast lückenlos eingehalten. Nur selten kam es zu Gruppenbildungen, die aber ohne Widerspruch leicht aufgelöst werden konnten. Generell wurde das Sicherheitspersonal in vielen Zentren verstärkt um die Corona-Vorgaben besser kontrollieren zu können. Auch die Shoppartner, die ebenfalls die Vorgaben kontrollieren und umsetzen, tragen wesentlich dazu bei, dass alles in geregelten Bahnen abläuft. Einzig die 20 m² bzw. 2 m Abstandsregel führte in manchen Zentren dazu, dass Kunden auch außerhalb der Zentren warten mussten, was in der bisher kältesten Woche des Jahres zwar unbequem war, aber auch akzeptiert wurde.

Viele Einkaufszentren haben bereits auch Testmöglichkeiten eingerichtet, meist in Apotheken, zusätzlich aufgestellten Containern oder in Kooperation mit ebenfalls in der Immobilie ansässigen Ärzten.

Es wurde oftmals darauf hingewiesen, dass ein weiterer Lockdown unbedingt verhindert werden müsse und man beklagt, das Fehlen der Gastronomie, die die Aufenthaltsdauer verlängern, die Kundenfrequenz erhöhen und das Shopping-Vergnügen steigern würde. Nun hofft man auf eine Öffnung Anfang März. Ein ACSP-Mitglied brachte dies auf den Punkt: „Shoppen ohne Gastronomie ist wie eine Hochzeit ohne Braut.“ (red)


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