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Rewe wächst online und im LEH - Minus bei Bipa © Rewe

Christoph Matschke und Marcel Haraszti, Bereichsvorstände REWE International AG

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Christoph Matschke und Marcel Haraszti, Bereichsvorstände REWE International AG

Redaktion 12.04.2018

Rewe wächst online und im LEH - Minus bei Bipa

Drogeriekette verbuchte Umsatzeinbußen von fast vier Prozent.

WIEN/WIENER NEUDORF. Der Handelskonzern Rewe hat in Österreich 2017 quer über seine Lebensmittelgeschäfte Billa, Merkur, Penny und Adeg Umsatzzuwächse von rund zwei Prozent erzielt. Das Online-Geschäft wuchs dynamisch. Der Billa-Online-Shop erzielte Wachstumsraten von 40%, jener von Merkur legte um 246% zu. Sorgenkind war erneut die Drogeriekette Bipa mit Umsatzeinbußen von fast vier Prozent.

Die eingeleiteten Maßnahmen bei Bipa hätten aber seit Herbst 2017 eine positive Wirkung gezeigt, die Tendenz gehe nach oben, gab Rewe am Donnerstag bekannt. Bei Bipa wurde nach schwierigen Jahren mit Umsatz- und Marktanteilsverlusten die Notbremse gezogen. Die fast 600 Filialen zählende Kette wird gerade rundumerneuert: Wo früher viel pink, Kanten und jede Menge Parfums waren, sollen nun dezentere Farben, Holz, wärmeres Licht und ein neues Sortiment andere Käufergruppen in die Filialen locken.

Bei Billa stiegen die Umsätze im abgelaufenen Jahr in Österreich um 2,61 Prozent, bei Merkur um 1,38 Prozent, bei Adeg um 2,17 Prozent. Beim Diskonter Penny erhöhten sich die Erlöse 2017 nur leicht um 0,7 Prozent. In Summe setzte Rewe im vergangenen Jahr am österreichischen Markt brutto 8,53 Mrd. € um, um 1,7 Prozent mehr als im Jahr 2016. Im Lebensmittelgeschäft allein waren es 7,55 Mrd. €. Bei Bipa reduzierten sich die Umsätze von 750 auf 720 Mio. €. (red/APA)

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