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Schnuppertag bei Gourmet Gourmet
Gourmet

Redaktion 02.05.2017

Schnuppertag bei Gourmet

Neun Mädchen bekamen Einblicke in die Arbeitswelt einer Großküche.

WIEN. Lebensmitteltechnikerin, Logistikerin, Qualitätsmanagerin, Köchin oder Konditorin - und das in einer Großküche der Zukunft. Es sind Jobs mit guten Berufsaussichten, abseits gängiger Rollenklischees, die die 11- bis 16-jährigen Mädchen in der Gourmet-Küche in der Oberlaaer Straße hautnah kennenlernen konnten. Bereits zum siebten Mal öffnete Gourmet am Wiener Töchtertag seine Pforten und ermöglichte Einblicke in die Arbeitswelten Küche, Labor, Lager und Patisserie.
„Wir möchten Mädchen dazu ermutigen, sich auch Berufe anzusehen, die nicht den gängigen Rollenklischees entsprechen“, betont Gourmet-Geschäftsführer Herbert Fuchs. „In der Gemeinschaftsverpflegung gibt es eine Reihe von technischen und handwerklichen Ausbildungen, die für Mädchen interessant sind. Die Begeisterung, mit der unsere jungen Gäste beim Wiener Töchtertag bei uns mitarbeiten, motiviert uns, jedes Jahr wieder mitzumachen“.

Die Mädchen waren eingeladen, nicht nur zuzusehen, sondern gleich selbst mitzumachen und ihre Fähigkeiten zu entdecken. Sie konnten im Labor der Qualitätssicherung den Salzgehalt von Speisen analysieren und kontrollieren und die Arbeitsweisen des Gourmet-Verkostungsteams kennenlernen. Interessante Einblicke in die Arbeitsabläufe gab es auch in der Logistik; hier konnten die Mädchen die Kommissionierung von Produkten mit modernster Technik ausprobieren, die Etikettierung der Produkte kontrollieren bzw. die Freigabe zur Auslieferung überwachen. Anschließend wurden in der Patisserie Süßspeisen hergestellt und kunstvoll verziert.
 
Nach dem gemeinsamen Mittagessen erfuhren die jungen Gäste bei einem Workshop Wissenswertes über den Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Umwelt. Ein Vortrag der Gourmet-Ernährungswissenschafterin zeigte den Gästen, wie einfach jede und jeder von uns dazu beitragen kann, den persönlichen CO2-Abdruck durch den Konsum von biologischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln zu verringern. (red)

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