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Schönste Mahlzeit Darbo

Martin Darbo Darbo, Vorstandsvorsitzender

Darbo

Martin Darbo Darbo, Vorstandsvorsitzender

Redaktion 09.02.2016

Schönste Mahlzeit

Neben einem ausgewogenen Frühstück dürfen die Muntermacher Kaffee und Tee am Frühstückstisch nicht fehlen.

WIEN. „Frühstück ist die schönste aller Mahlzeiten. Man ist ausgeruht und jung, hat sich noch nicht geärgert und ist voll neuer Hoffnungen und Pläne.“ Das sagte schon der deutsche Schriftsteller Heinrich Spoerl. Und ein altes Sprichwort lautet „Speise morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler“ und bestätigt einmal mehr die Wichtigkeit eines reichhaltigen Frühstücks. Für einen guten Start in den Tag darf für viele Österreicher die wichtigste Mahlzeit deshalb auch nicht fehlen. Laut einer akutellen Umfrage von Meinungsraum im Auftrag von Hausbrot.at sind die Wiener Frühstückskaiser. Jeder zweite Wiener frühstückt täglich, knapp die Hälfte am liebsten am eigenen Frühstückstisch. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Gusta nach einem Frühstück: Personen ab 50 Jahren frühstücken am Häufigsten.

Qualität im Trend

Das Frühstücken zu Hause wird dabei von 89% der Österreicher präferiert. Das typische Frühstück hierzulande ist herzhaft süß, fruchtig und nahrhaft, so eine Frühstücksstudie des Snack-Produzenten Kellogg. Fixer Bestandteil neben Kaffee sind etwa Vollkornbrot und Schinken sowie Müsli und Cornflakes mit Milch oder Joghurt. Im Gegensatz zu den deutschen Nachbarn greifen Österreicher am Morgen auch gerne zu einer Tasse Tee. Am Wochenende gibt es zum Frühstück auch mal Eier, Toast sowie Joghurt und Marmelade.  Letzteres dürfte Martin Darbo, Vorstandsvorsitzenden im gleichnamigen Unternehmen, besonders freuen. Darbo sieht den Frühstückstrend „zu höherwertigen Produktqualitäten. Von diesem Trend profitieren wir auch. Immerhin sind wir mit wertmäßigen Marktanteilen von  61,0% bei Konfitüren/Fruchtaufstrichen und 37,6% bei Honig die überlegene Nummer Eins in diesen Marktsegmenten.“

Lieblingsbrötchen

Am liebsten kaufen die Wienerinnen und Wiener ihr Brot und Gebäck bei Hofer (50 Prozent), Billa (44 Prozent) und Ströck (43 Prozent) - so die Hausbrot-Umfrage. Die Mehrheit der Befragten schätzt die Kosten für das Sonntagsfrühstück auf € 5,50 und könnten sich eine bequeme Hauszustellung, wie Hausbrot.at sie anbietet, durchaus vorstellen. Seit 2011 hat das Unternehmen bereits 1.600.000 Stück Gebäck (davon 650.000 Semmeln), 420.000 Laibe Brot und 400.000 Stück süße morgendliche Schmankerl (davon 40.000 Krapfen) direkt an die Wohnungstüren der Wiener geliefert.

Trends aus USA & GB

Als einer der großen Frühstückstrends, der sich vor allem in den Sozialen Medien bemerkbar macht, gilt das Waffling.Das Prinzip des aus den USA stammenden Hypes ist ziemlich einfach: alles was essbar ist kommt ins Waffeleisen, seien dies Kekse, Omlettes, oder gar Pizza. Es braucht zwar ein paar Anläufe, aber wenn man es einmal beherrscht sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ein weiterer Trend aus dem Internet ist Haferbrei oder Porridge - eines der beliebtesten Frühstücksgerichte der Briten. Das etwas langweilig klingende Hafer-Frühstück lässt sich mit (getrockneten) Früchten, Nüssen und Honig aufpeppen, schmeckt lecker und enthält viele Ballaststoffe.

Schlemmen am Wochenende

Da es für die Österreicher in der Früh eher flott gehen muss, kommen die neuen Frühstücks-Trends hierzulande eher am Wochenende zum Einsatz. Dann nehmen wir uns in der Regel mehr Zeit und bereiten ein etwas aufwendigeres Frühstück zu. Da wird schon mal das Frühstückei gekocht, der Toaster warm gemacht oder - für alle die es amerikanisch mögen - Pancakes oder Waffeln angebraten.  Was auf keinen Fall fehlen kann - unabhängig vom Wochentag ist der Muntermacher Nummer Eins - Kaffee: 85% der Österreicher sind regelmäßige Kaffeetrinker und wollen ihren Lieblingskaffee in der Früh nicht missen. Vom beliebtesten Muntermacher trinken wir durchschnittlich 149 Liter im Jahr. Das darin enthaltene Koffein ist die am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz.

Wer es in der Früh eilig hat, greift zum Coffee to go und das unabhängig von jeglicher Altersgrenze. Der praktische Kaffeegenuss für Unterwegs hat sich immer mehr etabliert und folgt somit dem Convenience-Gedanken der heutigen Zeit - egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni oder während einem Stadtbummel. Tchibo/Eduscho bietet seine Kaffeevariationen auch für „to go“ an – ebenfalls für Kunden mit mitgebrachten Bechern. „Damit wird nicht nur auf individuelle Kundenbedürfnisse eingegangen, sondern auch dem Nachhaltigkeitsgedanken Folge geleistet. Ebenso bieten wir alternativ eine laktosefreie Kaffeezubereitung an, um veränderten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden“, erläutert Geschäftsführer Harald J. Mayer. Ein Kaffee-Trend zum Mitnehmen aus den USA lautet Bulletproof-Coffee. Die Mischung aus Filterkaffee, Butter und Kokosöl liefert zwar viel Energie für den Start in den Tag - allerdings zum Nachteil aller körperbewusster Fitness-Fans - auch satte 500 Kalorien.

Vorgezogene Tea-Time

Statt dem Kaffee darfs für manche Österreicher auch Tee zum Frühstück sein. Grüntees und allen voran Matcha wird eine belebende Wirkung nachgesagt und sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. „Matcha eignet sich ideal als gesunder Kaffeeersatz. Neben den Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien enthält Matcha die zwei genialen Inhaltsstoffe Koffein und die Aminosäure L-Theanin. Der Effekt: Ruhige Energie und Konzentration, die weit länger anhalten, als jene von Kaffee“, sagt Thomas M. Groemer von Kissa. „Bei Earl Grey und Black Tea Powder fehlt L-Theanin - darum wirkt hier das Koffein ähnlich intensiv und mächtig wie bei Kaffee“.  Wer es lieber ruhig angehen möchte, dem legt der Teeexperte Rooibos-Destress nahe, denn vermahlenes Rooibos Tea Powder enthält kein Koffein. „Kräutertee und Früchtetee, die streng genommen gar keine echten Tees darstellen, werden von Herr und Frau Österreicher am häufigsten konsumiert. Schwarztee und Grüntee folgen, wobei insbesondere heiße Teetrends wie Matcha auch eine neue, jüngere Zielgruppe ansprechen. Man darf also gespannt ob der weiteren Sortenentwicklung sein“, so Groemer. Der Kissa-CEO hat auch Tipps wie man guten Tee erkennt: „Guter Tee schmeck so wie er riecht. Bei Blatttees erkennt man guten Tee daran, dass sich tatsächlich Blätter beim Aufbrühen entfalten.“ (jp)

Mehr zum Thema Frühstück, Kaffee und Tee lesen Sie im medianet-Special am Freitag den 12. Februar!

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