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Schultasche ist nicht gleich Schultasche © Jutta Kellner
© Jutta Kellner

Redaktion 23.03.2022

Schultasche ist nicht gleich Schultasche

Nachhaltige Modelle für das Osternest.

WIEN. Viele Kinder, für die das Abenteuer Schule heuer, im Frühjahr 2022 beginnt, bekommen ihre erste Schultasche meist zu Ostern. Die aufwendig und oft global produzierten Taschen können ihre Aufgabe lange erfüllen, wenn die richtigen Überlegungen schon beim Kauf einfließen. Dazu zählen neben Ergonomie und Sicherheit nun auch verstärkt Umweltkriterien. Immer mehr Markenhersteller unterziehen sich Programmen, um Schadstoffe zu vermeiden, achten auf faire Arbeitsbedingungen oder verwenden Textilien aus gesammelten Kunststoffen und schlagen so den Weg in eine nachhaltige Entwicklung ein.
Um Eltern eine Übersicht über Modelle zu bieten, die bereits nachhaltige Kriterien erfüllen, hat die Initiative „Clever einkaufen für die Schule. Und die Umwelt freut sich!“ des Klimaschutzministeriums neuerlich eine Liste mit Schultaschen und -rucksäcken erstellt. Damit können Eltern neben den Wünschen der Kinder nun auch gezielt auf Umweltschutz und Klimaschutz achten. Die empfohlenen Modelle und praktische Tipps für den Kauf sind auf www.schuleinkauf.at abrufbar. Das Ergebnis der Produktsuche belegt, dass es immer mehr Hersteller gibt, die auf einem guten Weg sind, nachhaltiger zu produzieren.

Dazu Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Die Kinder lernen schon heute über Klima-, Natur- und Umweltschutz in der Schule und das wird in Zukunft noch viel mehr werden. Auch Hersteller von Schultaschen und -artikeln erkennen zunehmend, welche Maßnahmen gesetzt werden müssen, um unseren Planeten Erde und damit unsere Lebensgrundlage zu schützen. Unternehmen, die versuchen nachhaltig zu produzieren, verdienen unsere Aufmerksamkeit auch beim Einkauf. So wie gebrauchte Schultaschen, die ökologisch unschlagbar sind, wenn sie weiterverwendet werden und somit zur Kreislaufwirtschaft beitragen.“

Längere Freude mit Schultasche oder Schulrucksack
Die Schultasche muss ergonomisch zum Kind passen. Auch darüber informiert die Empfehlungsliste der Initiative. Das Design sollte schlicht, schön und zeitlos sein, was nicht gleichzeitig langweilig bedeuten muss. Viele Modelle lassen sich individuell verändern wie zum Beispiel mit Stickern, die Kinder je nach Wunsch auf ihrer Schultasche anbringen können. Aber auch die Frage nach der Sicherheit am Schulweg stellt sich immer wieder. Da Kinder auf ihrem Schulweg aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, ist es unverzichtbar, dass sie besonders gut sichtbar sind – ob zu Fuß, mit den Öffis oder per Roller oder Rad. Am besten sind Schultaschen in farbkräftigem Design, mit Reflektoren und fluoreszierenden Farben.

Unangefochtene Umweltsieger unter den Schultaschen und Schulrucksäcken sind jene, die ihre Aufgabe lange erfüllen. Wer sich daher für eine gebrauchte Schultasche entscheidet, schützt die Umwelt, das Klima und die Geldbörse am besten. Mit der Schultasche oder dem Schulrucksack alleine ist es aber nicht getan. Hefte, Stifte, Klebstoff, Malfarben, Lineal oder Spitzer stehen bis zum Schulstart noch auf der Materialliste für das Schuljahr. Das Österreichische Umweltzeichen hilft, auch beim Einkauf von Schulmaterialien die richtige Entscheidung zu treffen. (red)

Die „Clever einkaufen“ Schultaschen- und Schulrucksack-Liste ist abrufbar unter www.schuleinkauf.at

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