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Sektkellerei Kattus setzt auf die Kraft der Sonne © Kattus
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Redaktion 25.11.2021

Sektkellerei Kattus setzt auf die Kraft der Sonne

Ein Schritt in Richtung energieautarker Sektproduktion: Photovoltaikanlage spart 80 Tonnen CO2 pro Jahr und deckt ein Drittel des Energiebedarfs.

WIEN. Die Sonne ist bei der Traditionskellerei Kattus künftig nicht nur für die Qualität der Weintrauben für die Sektspezialitäten des in fünfter Generation familiengeführten Unternehmens verantwortlich; sie liefert auch Energie für die Produktionsanlage im 19. Wiener Gemeindebezirk. Am Firmensitz in der Billrothstraße kommt ein Drittel des Stroms für die Herstellung der rund 30 Schaumweine von der neuen Photovoltaikanlage am Dach des historischen Hauses, die seit Kurzem in Betrieb ist. Durch die umweltfreundliche Energieversorgung werden jährlich rund 80 t CO2 eingespart, wodurch sich der ökologische Fußabdruck des innovativen Traditionsunternehmens weiter verkleinert.

„Die jährliche CO2-Einsparung entspricht der Speicherleistung von 6.400 Bäumen oder rund 190 Flügen von Wien nach New York City. Kattus investiert mit der Photovoltaikanlage in die eigene Zukunft. Die Qualität unserer Produkte ist direkt von einer intakten Umwelt abhängig“, betont Kattus-Borco-Geschäftsführer Andreas Ruhland.





Klima- und Umweltschutz haben wirtschaftliche Bedeutung
Mit der Installation erreicht Kattus einen weiteren Meilenstein in der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie. Bereits seit drei Jahren ist das Familienunternehmen bio-zertifiziert. Die kürzlich auf den Markt gebrachte Bio-Sekt-Linie „Kattus Organic“ trägt das EU-Bio-Siegel, das Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau auszeichnet. Es wird an Unternehmen vergeben, die ökologische Verbesserungen im Anbau und der Verarbeitung von Lebensmitteln fördern.

Nachhaltiges Handeln ist für Kattus nicht nur gesellschaftliche Verantwortung, sondern unternehmerisches Interesse. Die Rohprodukte für prickelnde Köstlichkeiten reifen nur in einer intakten Umwelt heran. Der Klimawandel gefährdet den Weinbau durch Extremwetter wie Spätfrost, Hitzeperioden und Trockenheit, Hagel und starke Gewitter. Maßnahmen zum Pflanzenschutz sind sehr kostspielig und können die Qualität der Trauben beeinflussen. Bei einer deutlichen Erwärmung ist eine Verschiebung des Sortenspektrums zu befürchten. Die Herstellung aus heimischem Anbau wäre langfristig gefährdet. (red)

Weitere Informationen zum Unternehmen auf Kattus.at

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