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Situation im Sportartikelhandel spitzt sich zu © Intersport
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Redaktion 17.11.2020

Situation im Sportartikelhandel spitzt sich zu

Intersport setzt auf Fitness und Tourenski.

WELS. Seit dem zweiten Lockdown und dem Verhängen der Ausgangssperre ab dem 17. November 2020 spitzt sich die Situation in Österreichs Sportartikelhandel weiter zu. Vor allem die Tourismusstandorte im Westen Österreichs kämpfen mit erheblichen Umsatzeinbußen quer über alle Erlebnisbereiche. Davon ausgenommen: Fitnessgeräte und Tourenski.

„Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit geschlossenen Seilbahnen, Hotels und Restaurants kommen für den Sportartikelhandel faktisch einer verordneten Geschäftsschließung gleich“, so Thorsten Schmitz, Geschäftsführer Intersport Austria GmbH, einleitend. Vor allem die Intersport Rent-Standorte im Westen Österreichs sind stark betroffen und klagen über erhebliche Umsatzeinbußen aufgrund ausbleibender Kunden, Touristen und Tagesausflüglern. Die Lage ist mehr als angespannt. Hoffnungsschimmer sind die Umsätze im Tourenskisektor – wenn auch unter Plan und Vorjahr. Mit dem ungebrochenen Trend zu Fitness in den eigenen vier Wänden profitiert der Erlebnisbereich Fitness von den aktuellen Einschränkungen.

Sportlich die Krise meistern
Auch wenn aktuell viele Sporteinrichtungen geschlossen sind, ändert das nichts an der Tatsache, dass dem Sport vor allem in Krisenzeiten eine ganz besonders wichtige Funktion zukommt. „Sport umfasst alle Facetten der Bewegung, sowohl indoor als auch in der freien Natur, und ist bewiesen ein zentraler Faktor zur Aufrechterhaltung der physischen und psychischen Gesundheit. Trotz erheblicher Einschränkungen ist Bewegung möglich, und dem wollen die Österreicher auch nachgehen. Daher ist der Bereich Fitness momentan auch jener Erlebnisbereich, der sich bei Intersport einer gestiegenen Nachfrage erfreuen kann“, berichtet Schmitz. Die deutlichsten Zuwachsraten gibt es bei Fitness-Artikeln, wie Hanteln, Black Rolls oder Zugbändern. Aber Ergometer oder sogar Laufbänder für zu Hause sind auch gefragte Artikel. Bei Intersport rechnet man damit, dass sich die Nachfrage in diesem Bereich bis Weihnachten noch steigern wird.

Je nachdem wie bzw. in welcher Ausprägung der Winter kommt, setzt Intersport in diesem Winter vor allem auf Individualsportarten wie Schneeschuhwandern, Tourenski und Langlauf. „Schneeschuhwandern oder auch Tourenskigehen ist der ideale Sport für alle Gipfelstürmer und vereint die sportliche Komponente, das Auspowern mit echtem Naturerlebnis. Das ist der perfekte Ausgleich zum stressigen und herausfordernden Alltag und die ideale Gelegenheit, um die Akkus wieder neu aufzuladen und die Sorgen hinter sich zu lassen - was gerade in Zeiten wie diesen besonders wichtig und wertvoll ist“, ist Thorsten Schmitz, Geschäftsführer Intersport Austria GmbH, überzeugt.
 
Sicherheit im Fokus
Bereits seit Beginn der Corona-Pandemie laufen bei Intersport die Vorbereitungen für die Wintersaison. Neue Sicherheitssysteme und Hygienekonzepte für den Verleihbereich und die Shops sind dabei ebenso wesentlich wie flexible Buchungs- und Stornierungssysteme. „Wir tun unser Möglichstes, damit die Kunden bei uns in den Shops sicher und unbefangen einkaufen können“, so Thorsten Schmitz. Wie schon im Frühjahr dieses Jahres erfreut sich aber auch jetzt die Onlineplattform intersport.at über steigende Beliebtheit. Der besondere Benefit an dieser Plattform ist einerseits die Tatsache, dass es hier nicht nur Produkte zum Verkauf gibt, sondern dass es vielmehr eine Plattform mit Infos, Tipps und Videos ist. Zudem kaufen die Kunden zwar online, aber dennoch regional beim Intersport-Händler ihres Vertrauens. (red)
 

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