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So schmeckt Kaffee im Sommer © J. Hornig
© J. Hornig

Redaktion 10.07.2020

So schmeckt Kaffee im Sommer

WIEN. Wahre Kaffeefans möchten auch bei sommerlichen Temperaturen nicht auf ihr Lieblingsgetränk verzichten. Immerhin sind die Österreicher mit einem Konsum von 2,9 Tassen pro Tag wahre Liebhaber des koffeinhaltigen Getränks. Doch ist der Genuss des beliebten Lebenselixiers bei Hitze überhaupt empfehlenswert? Kaffeeexpertin Lina Sailer von der österreichischen Kaffeemarke J. Hornig klärt über den Kaffeekonsum im Sommer auf.

Kaffee führt nicht zu Dehydratisierung
Besonders bei heißen Temperaturen lautet die oberste Devise: ausreichend Wasser trinken, um einen Flüssigkeitsmangel zu vermeiden. Es herrscht nach wie vor häufig der Irrglaube, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. Genau aus diesem Grund wird auf den täglichen Kaffeegenuss im Sommer oftmals verzichtet beziehungsweise ein extra Glass Wasser dazu getrunken. Doch Kaffeefans können aufatmen: Studien zeigen, dass Kaffeekonsum nicht zum Entzug von Flüssigkeit oder gar zu einer Dehydratisierung führen kann. Ganz im Gegenteil: „Mit einer Tasse Kaffee wird gleich viel Flüssigkeit aufgenommen wie mit jedem anderen Getränk“, weiß Lina Sailer und fügt an: „Ein zusätzliches Glas Wasser kann bei den heißen Temperaturen aber auf jeden Fall nicht schaden.“ Somit ist Sommerzeit auch Kaffeezeit.

Sind die Temperaturen warm, ist die Versuchung groß, zu einer eiskalten Erfrischung zu greifen. Dabei unterstützen vor allem warme Getränke wie Kaffee die Regulierung der Körpertemperatur. Der Körper erhält dadurch ein Hitzesignal, das leichtes Schwitzen hervorruft. „So wird in südlichen Ländern Kaffee oder Tee getrunken, um ein leichtes Schwitzen zu bewirken und so die Abkühlung des Körpers zu unterstützen“, weiß Sailer. Doch Vorsicht: zu heiß soll der Kaffee aufgrund des Geschmacks nicht getrunken werden.

Erfrischender Koffein-Kick
Wer dennoch kühle Getränke bevorzugt, hat mit Cold Brew seit ein paar Jahren eine erfrischende, kalorienarme Alternative zum Wiener Eiskaffee oder Energydrinks. „Für besten Genuss nehmen wir uns gerne Zeit: Arabica-Bohnen werden bis zu 12 Stunden kalt gebrüht und anschließend nur noch gefiltert“, erklärt die Kaffeeexpertin. Dank dieser schonenden Art der Zubereitung wird Cold Brew am Ende deutlich milder im Geschmack und enthält weniger Bitterstoffe, was ihn bekömmlicher macht. Der Koffeingehalt ist dabei jedoch gleich hoch wie bei der herkömmlichen Brühmethode. Doch Cold Brew wird längst nicht mehr nur klassisch schwarz getrunken. J. Hornig interpretiert ihn zum Beispiel als fruchtig-spritzigen Cold Brew Sparkling Orange oder Cold Brew Sparkling Ginger Lemon. So liefern mittlerweile verschiedenste Variationsmöglichkeiten Erfrischung bei brütender Hitze.

Kaffee als Ganztagesbegleitung
Cold Brew ist schon längst viel mehr als „nur der neue Eiskaffee“ im Sommer. Vielmehr hat sich kaltgebrühter Kaffee in all seinen Varianten zum idealen Ganztagesbegleiter entwickelt. Statt als reines Frühstücks- und Pausengetränk, sorgt Kaffee auch in den Abendstunden für viel Genuss. „Als Cold Brew Gin Tonic in der Kombination mit Gin oder als spanische Variante mit Sangria – der kaltgebrühte Kaffee sorgt bei Kaffee- und Cocktailfans gleichermaßen für Begeisterung“, so Sailer. „Mein alkoholfreier Favorit: Cold Brew gemixt mit Tonic Water und Eiswürfel ergeben den perfekten Sommer-Drink mit fruchtig-würziger Note.“ (red)

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