HEILBRONN. In der Region Heilbronn im süddeutschen Baden-Würtemberg bietet Deutschlands größte Supermarktkette Edeka in zwei Märkten seit Kurzem eine Innovation an, die es in sich hat: In den Edeka Ueltzhöfer in Untergruppenbach und Neuenstadt kommt in der Getränkeabteilung ein Automat zum Einsatz, der als digitales Regal mit mehr als 150 Sorten Bier in der Kiste fungiert. Mittels Touchscreen können Kunden zwischen Pils, Weizen, Export und Co. wählen und wie vom Online-Shopping gewohnt nach unterschiedlichen Sortierungstypen aus dem umfassenden Angebot wählen.
Ebenfalls wie in einem Onlineshop gibt es Informationen zu jedem einzelnen Produkt; sind die gewünschten Artikel ausgewählt und geordert, wird die Bierbestellung von einem Edeka-Mitarbeiter abgewickelt und gebracht. Auch eine Vollautomatisierung sei denkbar gewesen, so Marktinhaber Florian Ueltzhöfer, die Realisierung hätte aber eine Deckenhöhe von sieben Metern vorausgesetzt. Der Bier-Terminal hilft so oder so, eine Menge Platz zu sparen - und dürfte sich in den kommenden Jahren in dieser oder ähnlicher Form vermehrt durchsetzen: Das Pilotprojekt Bier-Terminal wurde von Edeka schon Anfang 2019 im Edeka Paul in Billingheim-Ingenheim (Rheinland-Pfalz) gestartet. (red)
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