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Wechsel an der Spitze des Österreichischen Brauereiverbands © Kurt Keinrath

Jutta Kaufmann-Kerschbaum übergibt an Florian Berger die Geschicke der Interessenvertretung im Bierland Österreich.

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Jutta Kaufmann-Kerschbaum übergibt an Florian Berger die Geschicke der Interessenvertretung im Bierland Österreich.

Redaktion 28.04.2021

Wechsel an der Spitze des Österreichischen Brauereiverbands

Jutta Kaufmann-Kerschbaum übergibt alle Agenden der Getränkeverbände im Rahmen der WKÖ und damit auch des Verbandes der Brauereien Österreichs an ihren Nachfolger Florian Berger.

WIEN. Anfang Mai 2021, nach über zwei Jahrzehnten als Geschäftsführerin des Brauereiverbandes, tritt Jutta Kaufmann-Kerschbaum in den verdienten Ruhestand und übergibt alle Agenden der Getränkeverbände im Rahmen der WKÖ und damit auch des Verbandes der Brauereien Österreichs an ihren Nachfolger Florian Berger.

Die heimischen Brauer, allen voran der Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs, Siegfried Menz, sind davon überzeugt, dass mit Florian Berger und dem bewährten Getränketeam weiterhin die erfolgreiche Vertretung ihrer Interessen gewährleistet ist.

„Besonders herzlich möchte ich mich bei Jutta Kaufmann-Kerschbaum bedanken, die seit dem Jahr 2000 die heimische Brau- und Getränkewirtschaft und das Bierland Österreich äußerst tatkräftig und sehr erfolgreich – gerade auch durch die aktuell schweren wirtschaftlichen Zeiten der Pandemie – geführt hat. Nicht zuletzt dank ihrem Einsatz, unter anderem als starke Stimme im europäischen Brauereiverband 'The Brewers of Europe', entwickelte sich Österreich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem Bierland erster Güte, das auch über die Grenzen hinweg höchste Wertschätzung genießt“, so Menz.

Florian Berger startete nach seinem Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien seine berufliche Laufbahn bei Panasonic Austria, wechselte danach in die Marktforschung zu ACNielsen, um dann 15 Jahre im Management großer österreichischer Getränkehersteller (Pago International, Egger Getränke GmbH) zu wirken. Er wechselt nunmehr von editel Austria GmbH zurück in die Getränkebranche, wo er neben der Geschäftsführung des österreichischen Brauereiverbandes ebenso jene des Verbandes der Getränkehersteller Österreichs übernimmt.

„Ich freue mich, die Geschäftsführung der Interessenvertretung der österreichischen Getränkeindustrie übernehmen zu dürfen. Auf Basis des sehr stabilen Fundaments im 'Bierland Österreich' möchte ich die Bier- und Genusskultur gemeinsam mit unseren Brauern weiter fördern, zusammen neue Impulse setzen und die Anliegen der Branche in allen Belangen stark vertreten“, so Berger abschließend. (red)

Über Bierland Österreich
Bierland Österreich ist der Kommunikationsauftritt des Verbandes der Brauereien Österreichs. Dieser ist die Interessensvertretung der österreichischen Brauwirtschaft. Der Verband in seiner heutigen Organisationsform im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich übernahm 1945 die Interessensvertretung der österreichischen Brauwirtschaft und damit die Agenden des 1850 gegründeten sogenannten Brauherren-Vereins.

Österreich, das Bierland mit Tradition, erfreut sich einer gesunden regionalen Struktur. Über 300 Braustätten erfüllen mit ihrer reichhaltigen Produktpalette von weit mehr als 1.000 verschiedenen Bieren und einem Ausstoß von über
9 Mio. hl im Jahr jeden Konsumentenwunsch. 2020 erzielten die österreichischen Brauereien einen Umsatz von mehr als 1,4 Mrd. €, die Steuern auf Bier insgesamt brachten 2020 dem Staatshaushalt rd. 700 Mio. € ein. Die Branche beschäftigt rd. 3.700 qualifizierte Arbeitnehmer. Jeder Job in einer Brauerei generiert zudem 17 weitere Arbeitsplätze – zwei in der Landwirtschaft, zwei im Handel und 13 in der Gastronomie. (red)

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