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Weltbienentag: Warum der Honiglieferant so einmalig ist © Pixabay

Der Weltbienentag am 20.Mai soll Bewusstsein für den Schutz der wertvollen Insekten schaffe

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Der Weltbienentag am 20.Mai soll Bewusstsein für den Schutz der wertvollen Insekten schaffe

Redaktion 20.05.2019

Weltbienentag: Warum der Honiglieferant so einmalig ist

Sechs außergewöhnliche Fakten rund um die Biene und ihr Gold.

TENNECK. Am 20. Mai wird der Weltbienentag zum zweiten Mal gefeiert. Anlass dafür ist der enorme Rückgang der weltweiten Bienenpopulation sowie der dringende Schutz der wertvollen Insekten. Passend zu diesem Ehrentag verrät Jutta Mittermair von Honigmayr spannende Fakten rund um die geflügelten Honiglieferanten und zeigt, wie einzigartig das so wichtige Bienenvolk ist.

Die Biene, das kleinste Nutztier der Welt, leistet einen großen Beitrag für unser Ökosystem. Damit Pflanzen ihre Pollen verbreiten und sich vermehren können, ist nämlich ein Bestäuber notwendig. „Bienen sorgen für Biodiversität sowie Ernährungssicherheit und sind verantwortlich für unsere blühende Natur. Sie geben den Takt für das Entstehen des hochwertigen Nahrungsmittels Honig vor und fühlen sich dabei in einer intakten Flora am wohlsten“, so Jutta Mittermair von Honigmayr. Sie verrät auch, was die Biene, neben dieser beachtlichen Leistung, noch auf Lager hat:

1. Bienen sehen Bewegungen besser als Menschen
Menschen können ungefähr 60 bis 65 Bilder pro Sekunde erkennen, während es für Bienen mit ihren Facettenaugen möglich ist, über 300 Bilder pro Sekunde wahrzunehmen. So können sie Bewegungen viel besser sehen, was ihnen bei der Flugorientierung zugutekommt. Die Honiglieferanten können die Farbe Rot jedoch nur als Schwarz wahrnehmen.

2. Spezialdiät für die Königinnen im Reich
Die Larven der Arbeitsbienen werden im Unterschied zu den Larven der Königinnen mit Pollen und Honig gefüttert. Letztere erhalten hingegen Weiselfuttersaft, auch Gelée royale genannt. Diese Spezialdiät ereignet sich in den ersten drei Larvenstadien und sorgt für einen enormen Wachstums- und Entwicklungsschub. Bienenköniginnen leben auch bis zu zwanzig Mal so lange wie Arbeiterinnen. „Die Sommerbiene lebt in etwa 35 Tage und die Winterbiene schafft es, eine Lebensdauer von neun Monaten zu erreichen“, klärt Jutta Mittermair auf.

3. Kampf um die Wintervorräte: Die Drohnenschlacht
Die Drohnenschlacht findet im Spätsommer statt und bezeichnet den Abtrieb der Drohnen aus dem Bienenvolk. Die Drohnen werden in den Monaten davor nur für die Begattung der jungen Königinnen benötigt und anschließend von den Arbeitsbienen verdrängt. Dies aus dem Grund, weil das Bienenvolk sorgsam mit den knappen Vorräten für den Winter haushält und die Drohnen selbst keine Pollen und Nektar sammeln.

4. Die Honigproduzenten tanzen, um sich zu verständigen
Bienen kommunizieren in Form eines Tanzes, um dem restlichen Volk Auskunft über ergiebige Nahrungsquellen zu geben. Beim Tanz werden die Bewegungen der vorführenden Biene genau verfolgt und der Geruch der gesuchten Pflanze wahrgenommen. Die anderen Sammelbienen brechen anschließend zur Futterquelle auf und teilen bei ihrer Rückkehr die Information über die Futterquelle wieder anderen Bienen im Stock mit. Dieser Vorgang gelangt erst zu einem Ende, wenn die Nahrungsquelle erschöpft ist.

5. Das Gewicht einer Biene beträgt weniger als ein Zehntelgramm
Die Arbeitsbienen, die alle weiblich sind, wiegen im Schnitt 82 Milligramm. Drohnen sind hingegen schwerer und erreichen ein Gewicht von bis zu 250 Milligramm. Erstaunlicherweise schaffen es die Arbeitsbienen 50 bis 70 Mikroliter an Blütennektar in ihrem Honigmagen zu transportieren, was beinahe ihrem eigenen Körpergewichtentspricht.

6. 36 Millionen Flugkilometer in nur einem Jahr
Eine Arbeitsbiene kann bis zu 50 Kilometer pro Stunde fliegen. Ist sie auf der Suche nach Nektar, entfernt sie sich meist mehrere Kilometer vom Bienenstock. Ein ganzes Bienenvolk hat im Laufe eines Jahres bis zu 36 Millionen Flugkilometer am Buckel. „All diese einzigartigen Eigenschaften zeigen, wie einmalig die Biene ist und warum ihr der 20.Mai als Ehrentag mehr als gebührt“, schließt Jutta Mittermair ab. (red)

Über Honigmayr
Die 1920 von Sepp Mayr gegründete Honigmanufaktur Honigmayr ist ein Abfüller von natürlichem Bienenhonig und weiteren Honigprodukten für den Frühstücksbereich. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Imkereispezialist mit Sitz in Tenneck, Salzburg zu einem bedeutenden Player in der österreichischen Lebensmittelindustrie avanciert. Dabei ist es dem Unternehmen seit jeher ein besonderes Anliegen, langfristige Partnerschaften mit österreichischen Imkereien zu pflegen und diese auch zu unterstützen. Seit April 2019 befindet sich die Honigmanufaktur Honigmayr zu 100 Prozent im Eigentum der oberösterreichischen Spitz-Gruppe.

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