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Wie viel Papa braucht ein Kind? © Ikea Österreich/Kurt Keinrath
© Ikea Österreich/Kurt Keinrath

Redaktion 21.06.2021

Wie viel Papa braucht ein Kind?

WIEN. Ikea ist davon überzeugt, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu Hause in den eigenen  vier Wänden beginnt: das betrifft genauso die Kinderbetreuung. Denn klar ist: Diese sollte gerecht  auf beide Elternteile aufgeteilt werden. Genau aus diesem Grund hat Ikea gemeinsam mit der schwedischen Botschaft die Kampagne „Zuhause mit Papa“ ins Leben gerufen, die zur  Sensibilisierung der Väterrolle in Österreich beitragen will. Bei der digitalen Podiumsdiskussion vergangenen Freitag, 18. Juni 2021, wurde deshalb die Frage „Wie viel Papa braucht ein Kind?“ gestellt und darüber  gesprochen, welche Rolle einem Unternehmen bei der Etablierung eines modernen Familienmodells  zukommt.

Gleichstellung ist eine Thematik, die Ikea als Arbeitgeber sehr am Herzen liegt: „Wir möchten einen  besseren Alltag für die vielen Menschen schaffen. Deswegen hat Gleichberechtigung einen zentralen Platz  bei Ikea“, betont Catherina Fendt, Country Communication Manager Ikea Österreich, beim digitalen  Presseevent. Unter der Moderation von Uwe Blümel, PR-Leader Ikea Österreich, diskutierte sie zusammen
mit der stellvertretenden schwedischen Botschafterin und Gastgeberin Helena Zimmerdahl, der Psychotherapeutin Alexandra Pölzl sowie mit dem Kampagnenbotschafter, Familienvater und TV-Moderator Florian Danner darüber, wie eine Sensibilisierung der Väterrolle in Haushalt, Kindererziehung  und Familienleben in Österreich geschaffen werden kann.

Zeit und Aufmerksamkeit beider Elternteile
In Sachen Gleichstellung und Väterkarenz hat Schweden bereits seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle inne: „In Schweden wird vieles anders gehandhabt. Väter müssen beispielsweise ganz oft erklären, warum sie  die Karenz nicht für sich in Anspruch nehmen“, erklärt Zimmerdahl. Während es im skandinavischen Land  schon seit vielen Jahren selbstverständlich ist, dass die Kinderbetreuung beider Elternteile zukommen sollte, kann sich Österreich in diesem Bereich noch eine Scheibe abschneiden. So hat gerade das  vergangene Pandemie-Jahr gezeigt, dass die zusätzliche Betreuungsarbeit, die durch Homeschooling und  Lockdowns entstanden ist, zum Großteil den Frauen aufgelastet wurde – das zog die Verstärkung der alten  Rollenbilder nach sich.

In Anlehnung an die „Swedish Dads“-Ausstellung des schwedischen Starfotografen Johan Bävam hat Ikea
deshalb in den vergangenen Wochen zum einem österreichweiten Fotocontest auf Social Media  aufgerufen, um ein Bewusstsein für die Wichtigkeit der Väterrolle in Familie und Haushalt zu schaffen: Unter  dem Hashtag #ZuhausemitPapa sollten Bilder geteilt werden, die Väter bei der gemeinsamen Zeit mit  ihren Kindern zeigen.

Die Verantwortung liegt auch bei den Unternehmen
Kampagnenbotschafter und Zweifach-Papa Florian Danner weiß aus eigener Erfahrung nur zu gut, dass  eine gleichberechtigtere Gesellschaft zu Hause beginnt und auch nur dann erreicht werden kann, wenn  sich beide Elternteile Arbeit und Verantwortung teilen: „Für mich war klar: Meine Kinder sollen  gleichermaßen viel Zeit mit Mama und Papa verbringen können, sodass sie dieses gleichberechtigte  Familienbild später auch an ihre eigenen Kinder weiter geben“, erklärt der TV-Moderator. „Ich hole meine  Kinder von der Schule und vom Kindergarten ab. Das geht aber nur, da ich das Privileg eines  familienfreundlichen Arbeitgebers habe.“ So liegt die Verantwortung einer gleichberechtigteren  Gesellschaft nicht nur bei den Familien selbst – besonders den Unternehmen kommt in dieser Entwicklung  auch eine wesentliche Rolle zu. Denn nur durch ein gleichberechtigtes, familienorientiertes Arbeitsumfeld  können sich Modelle wie die Väterkarenz langfristig gesellschaftlich etablieren.

Ikea ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst: Als internationaler Arbeitgeber ist dem schwedischen Unternehmen die Gleichstellung von Mann und Frau ein Anliegen, das sich nicht  nur in fairer Bezahlung, sondern auch in der Förderung des sogenannten „Papamonats“ widerspiegelt:  „Bei Ikea arbeiten sehr viele engagierte Väter und wir beobachten stolz, dass sich immer mehr davon  bewusst für den ‚Papamonat’ entscheiden “, berichtet Fendt. Eine Entwicklung in die richtige Richtung, der
sich hoffentlich künftig auch andere Unternehmen und Väter anschließen.

Die Sieger stehen fest
Die Wichtigkeit für die Entwicklung von Kindern, sowohl Zeit mit Mutter und Vater zu verbringen, betont
auch die Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Alexandra Pölzl, während der digitalen Podiumsdiskussion mehrfach. Wie schön diese gemeinsame Zeit aussehen kann, zeigen die Siegerbilder des Fotowettbewerbs auf den Social Media-Kanälen von Ikea Österreich. Die drei besten Bilder  – die Väter gemeinsam mit ihren Kindern zeigen – wurden in einem Auswahlverfahren einer Expertenjury prämiert und am Vatertag, dem 13. Juni, von der schwedischen Botschaft gemeinsam mit Ikea bekannt gegeben. Alle drei Gewinner, die aus Wien, Oberösterreich und dem Burgendland stammen, können sich über Einkaufsgutscheine von Ikea im Wert von 100 € und über ein professionelles  Fotoshooting für die ganze Familie freuen.

„Wie machen wir das mit der Kindererziehung?“
Mit der Kampagne „Zuhause mit Papa“ möchte Ikea den gesellschaftlichen Diskurs vorantreiben und
Familien dazu anregen, den Haushalt und die Kindererziehung gleichermaßen aufzuteilen. Dabei sollen
Angebote wie die Väterkarenz auch in Österreich verstärkt wahrgenommen werden. Mit dem
Kampagnenziel, Väter zu inspirieren und zu mobilisieren, sich stärker in das Familienleben zu integrieren,
haben die schwedische Botschaft und Ikea einen wichtigen Schritt hin zu einer gleichberechtigten
Gesellschaft gesetzt. (red)

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