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„Wiens bestes Bier kommt von hier“ © Theresa Wey

Harald Mayer, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei, Tobias Frank, Geschäftsführer und 1. Braumeister der Ottakringer Brauerei, Franz Windisch, Präsident der Wiener Landwirtschaftskammer und Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

© Theresa Wey

Harald Mayer, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei, Tobias Frank, Geschäftsführer und 1. Braumeister der Ottakringer Brauerei, Franz Windisch, Präsident der Wiener Landwirtschaftskammer und Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Redaktion 06.04.2022

„Wiens bestes Bier kommt von hier“

Wiener Braugerste für das Ottakringer „Wiener Original“ nun durch Informationstafeln auf den Feldern zu sehen.

WIEN. Im Ottakringer „Wiener Original“ trifft die traditionelle Braukunst der Wiener Ottakringer Brauerei auf hochwertiges Malz, gewonnen aus Wiener Braugerste. Eine bierige Traum-Kombination, die sich schmecken lassen kann. Ab nun ist auch durch Informationstafeln sichtbar, auf welchen Feldern die Ottakringer Wiener Original Braugerste tatsächlich wächst.
„Wiens bestes Bier kommt von hier“. Dieser Slogan ziert die neuen Informationstafeln in den Anbaugebieten für Wiener Braugerste, die ab sofort auf die Kooperation zwischen der Wiener Landwirtschaftskammer und der Wiener Ottakringer Brauerei hinweisen. Seit dem Jahr 2020 wird das „Wiener Original“, ein bernsteinfarbenes, typisch rundes und aromatisches Bier mit Braumalz aus Wiener Braugerste, eingebraut. Diese wächst auf ca. 105 ha Ackerflächen in Floridsdorf, Donaustadt und Oberlaa und bringt einen Ertrag von rund 525 t pro Jahr. Ebenfalls in Wien, nämlich in der Stadlauer Malzfabrik, wird diese Gerste zu etwa 420 t Wiener Braumalz verarbeitet. Damit ist das Wiener Braumalz der wert-und geschmacksgebende Hauptbestandteil der „Malzschüttung“ für das „Wiener Original“.

Die Stadtlandwirtschaft sichtbar machen
„Mit der Wiener Braugerste ist es uns gelungen, ein hochwertiges Produkt des Wiener Ackerbaus sichtbar zu machen“, freut sich Franz Windisch, Präsident der Wiener Landwirtschaftskammer, über die rundum gelungene Zusammenarbeit und verweist auf die hohe Qualität der Produkte aus der Wiener Stadtlandwirtschaft: „Unsere Landwirte sind innovativ und bestens ausgebildet. Sie setzen im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung auf hohe ökologische Standards. Das schlägt sich auch in der Qualität und im Geschmack der produzierten Lebensmittel nieder.“ Außerdem betont Windisch, wie wichtig eine möglichst hohe Autarkie bei der Lebensmittelversorgung für Wien ist: „Mit diesen Informationstafeln wollen wir auch das Bewusstsein der Wienerinnen und Wiener für dieses Thema schärfen.“ 

Gut für das Klima, gut für den Standort
„Die regionale Versorgung mit Lebensmitteln spielt auch in unserem Klimafahrplan eine wichtige Rolle
– wir haben uns ja als Stadt vorgenommen, bis 2040 klimaneutral zu werden“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Dafür ist dieses Projekt ein gutes Beispiel: Die kurzen Transportwege für die Wiener Gerste sorgen für eine perfekte Öko-Bilanz. Darüber hinaus profitiert auch die Wiener Wirtschaft: Die Arbeitsplätze sind in Wien, die Wertschöpfung bleibt in Wien – und beides ist ein wichtiger Beitrag zur Standortsicherung.“

Mehr Wien im Bier – ein Original aus Wien
„Wir sind stolz darauf, seit über zwei Jahren ein durch und durch echtes Wiener Original zu brauen, und das sieht und schmeckt man: Farbe, Kraft und Geschmack des Biers wird durch das Malz bestimmt, das auch die ‚Seele des Bieres‘ genannt wird. Durch das Malz aus der einzigartigen Wiener Braugerste wird dieser Geschmack nochmals intensiver, noch typischer, noch wienerischer“, erklärt Tobias Frank, Geschäftsführer und 1. Braumeister der Ottakringer Brauerei; Geschäftsführer Harald Mayer ergänzt: „Diese Kooperation mit der Wiener Landwirtschaftskammer und den Wiener Landwirten ist nicht nur eine schöne, stimmige Geschichte, sondern eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.“

Die Rezeptur für das „Wiener Original“ ist mehr als 100 Jahre alt. Leicht erkennbar an seiner charakteristischen Bernsteinfarbe, präsentiert es sich geschmacklich sehr ausgewogen mit zarter Malznote, nussigen Anklängen und einer feinen, angenehmen Bittere vom hochwertigen Saazer Aromahopfen.

Über die Ottakringer Brauerei
Die Ottakringer Brauerei gibt es seit 1837. Sie ist die letzte große Wiener Brauerei und gleichzeitig eine der letzten großen unabhängigen Brauereien Österreichs. Als mittelständischer Familienbetrieb ist diese Unabhängigkeit besonders wichtig. Markenzeichen sind der kompromisslos hohe Qualitätsanspruch, die reiche Bier-Vielfalt von mehr als 15 verschiedene Biersorten und das städtische Lebensgefühl, verbunden mit der Frische, die die Qualität eines Bieres ausmacht. Die Ottakringer Brauerei beschäftigt rund 180 Mitarbeiter, erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 58 Mio. € und braute 427.000 hl Bier. Seit Anfang 2021 ist der Produktionsprozess klimaneutral. 2017 wurde die Ottakringer Brauerei mit dem Wiener Qualitätssiegel Top-Lehrbetrieb ausgezeichnet, das bis 2025 gültig ist. Dank der einmaligen Eventlocations am Brauereigelände ist sie auch ein fester und nicht mehr wegzudenkender Teil des Wiener Stadtlebens. (red)

www.ottakringer.at
www.facebook.com/ottakringerbrauerei

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