RETAIL
WK Wien: Schuhhandel blickt optimistisch in den Sommer © pixabay
© pixabay

Redaktion 25.05.2022

WK Wien: Schuhhandel blickt optimistisch in den Sommer

WIEN. „Nach schwierigen Jahren mit zahlreichen Lockdowns freut sich der Schuhhandel über deutlich steigende Umsatzzahlen“, so die Spartenobfrau des Wiener Handels, Margarete Gumprecht, und verweist auf ein rund 10%iges Plus im Wiener Schuh- und Lederwarenhandel. Das Geschäft wird durch wieder stattfindende Veranstaltungen, Hochzeiten, Feiern und Feste angekurbelt. Außerdem gibt es Aufholbedarf, aufgeschobene Schuhkäufe werden jetzt nachgeholt. Auch die zunehmende Präsenz in Büro und Arbeit sorgt dafür, dass neue Schuhe angeschafft werden. Das alles wirkt sich darauf aus, dass elegante, festliche und hochwertige Schuhe gekauft werden. Der Schuh fürs Business liegt im wieder im Trend. Das macht sich auch in den Umsätzen bemerkbar.

Noch keine relevanten Engpässe
„Die Lager des Schuhhandels sind gut gefüllt, zu leeren Regalen kommt es nicht. Nur das ein oder andere spezielle Modell ist eventuell nicht sofort verfügbar“, sagt Gumprecht. Es komme vereinzelt zu Lieferverzögerungen aus dem asiatischen Raum, aber Schuhe aus europäischer Produktion sind verfügbar und werden termingerecht geliefert.

Sneaker bleiben im Trend – Revival für Highheels
„Ungebrochen ist der Sneaker-Trend, die Konsumenten legen Wert auf passgenaue und bequeme Schuhe“, sagt Gumprecht. Diesen Sommer liegen außerdem knallige Farben, Plateauschuhe und helle Sohlen im Trend. 2022 ist aber auch das Jahr, in dem Highheels ein Revival feiern. Nach zwei Corona-Jahren und dem eher lässig-lockerem Schuh-Look wachsen die Absätze wieder auf bis zu zwölf Zentimeter. Die Pumps dürfen dabei nicht eintönig sein, angesagt sind Schuhe im Glitzer-Look, mit Strass und Steinchen. Der Wildleder-Look ist genauso wie der Keilabsatz eher out, besondere Absatzformen sind in.

Rücksicht aufs Börserl sorgt für bewusste Kaufentscheidung
Kunden kaufen inzwischen bewusster und zielgerichteter ein. „Die Konsumenten schauen genauer auf ihre Ausgaben, probieren vor Ort und entscheiden sich nach einer persönlichen Fachberatung für hochwertigere Produkte made in Europe“, so Gumprecht. (APA)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL