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Zentralverband Logistik unterstützt Einmahnung von Klimaschutz-Maßnahmen © APA / Jörg Uckermann

Alexander Friesz.

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Alexander Friesz.

Redaktion 19.04.2021

Zentralverband Logistik unterstützt Einmahnung von Klimaschutz-Maßnahmen

Statt „weiter wie bisher“ jetzt gemeinsam sinnvolle Maßnahmen setzen und vorhandene Technologien nützen.

WIEN. Der Zentralverband Spedition & Logistik unterstützt ausdrücklich die Warnung des Rechnungshofs, dass Österreich mit der schleppenden Verfolgung seiner Klimaziele Strafzahlungen von bis zu 9,2 Mrd. € riskiere. Nicht überraschend, werde dabei der Verkehr als weiterhin einer der Hauptverursacher der Treibhausgas-Emissionen im Nicht-Emissionshandelsbereich genannt.

Der Zentralverband hat bereits vergangene Woche erstmals wissenschaftlich fundierte Zahlen zu den CO2-Emissionen im heimischen Güterverkehr präsentiert. Zugleich wurde ein umfassender, evidenzbasierter Gütermobilitätsplan gefordert, der bei der Straße als stärkstem Hebel für CO2-Einsparungen ansetzt und neben Zielen auch konkrete Maßnahmen festlegt.

Zentralverband-Präsident Alexander Friesz: „Die Lösungen liegen auf dem Tisch. Wir können mit moderneren gesetzlichen Rahmenbedingungen, gezielter Förderung umweltfreundlicher Technologien und intelligenten modalen Lösungen Emissionen sofort substanziell senken. Das kostet einen Bruchteil der drohenden Strafzahlungen.“ Die größten Potenziale bieten schon heute verfügbare Technologien und Antriebsformen wie LNG oder CNG, flexiblere Vorschriften bei Länge, Gewicht und Aerodynamik von Lkws sowie konzertierte Strategien für Erforschung und Ausbau von Batterieelektrik und Wasserstoff. Friesz: „Die Politik und insbesondere die zuständige Frau Bundesministerin Leonore Gewessler müssen jetzt dringend handeln und gemeinsam mit allen Stakeholdern konkrete, lösungsorientierte Maßnahmen fixieren.“ (red)

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