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Druck- und winterfrisch: Ski Guide Austria 2020 © Netzwerk Winter/Franz Neumayr
© Netzwerk Winter/Franz Neumayr

Redaktion 06.12.2019

Druck- und winterfrisch: Ski Guide Austria 2020

Die elfte Ausgabe des beliebten Skigebieteführers bietet einen Komplettüberblick über den Wintersport.

Rund 300 Orte in Österreich verfügen über Liftanlagen – viele davon bieten fantastische Möglichkeiten, wie sie im soeben neu erschienenen Ski Guide in gebündelter Darstellung und gespickt mit Detailinfos dargestellt sind.

Erstmals werden mehr als 70 herausragende Skigebiete inklusive Pistenpanoramen auf zumindest einer Doppelseite dargestellt, weniger große Gebiete auf einer Seite oder mit Kurzbeschreibungen und Kontaktinfos.

Jede Menge „weiße” Infos

Die Autoren Günter Fritz und Fred Fettner haben die meisten Gebiete persönlich befahren und liefern Eindrücke über deren Besonderheiten – von Pisten­beschaffenheit, Schwierigkeitsgrad und Tauglichkeit für Anfänger, Familien oder echte Könner. ­Darüber hinaus zeichnet den Ski Guide Austria die große The­menbreite aus – bis hin zu Hütten und den besten Restaurants.

Eine umfassende Reportage befasst sich mit der Beschneiung, allgemein als Kunstschnee bezeichnet. Schließlich ist ein perfekter Pistenzustand ein entscheidendes Kriterium für die Wahl eines Skigebiets als Urlaubsdestination – und der Ski Guide zeigt auf, welches technische Know-how dahintersteckt.
Die vergangenen Winter haben einen neuen Schub der Begeisterung mit traumhaften Schneetagen gebracht – Wintersport war präsent wie schon lange nicht.
Trotzdem ist allen bewusst, dass genau darin der ­wichtigste Diskussionspunkt rund um alpinen und nordischen Skilauf liegt: Wie können in Zeiten des globalen Klimawandels gerade kleinere Skigebiete in geringer Höhenlage überleben?

Wintersport-Klima schützen

Trotz immer öfter anzutreffender Schneemaschinen, auch an kleinen Dorfliften: Die Saisonen werden immer kürzer. Die Antwort auf diese Überlebensfrage lautet: Öffentliche Unterstützung, vor allem aber Einsatz und Ideen. Dafür will der Ski Guide Austria einen Beitrag leisten, indem etwa einige Skigebiete größer präsentiert werden, die z.B. auf Schneeschuhwanderungen oder spielerische Zugänge zum Sport zahlen. Familien stehen im Fokus dieser Gebiete mit den kostengünstigsten Skisportmöglichkeiten, die in einer umfangreichen Reportage übersichtlich präsentiert werden.

Am anderen Ende der Skala wird auf die belastete Geldbörse aktiver Familien mit Kindern bis über das Teen-Alter hinaus nicht vergessen: bei den ganz großen, überregionalen Marketingverbunden. Wie kein anderer gibt der Ski Guide Austria 2020 den Überblick über mehr als 20 Anbieter, die überregional Saisonkarten anbieten und die bis zu 100 Skiorte abdecken.
Für die absoluten Könner unter den Skifahrern und Boardern hat das Ski Guide-Team abermals die steilsten Pisten unter die Lupe genommen. Auf vier Seiten finden sich die Top 30 jener Abfahrten, die in Sachen Technik und Mut wirklich alles abverlangen. Dem Trend zum Off-Piste-Erlebnis wird mit einem abermals erweiterten Kapitel „Tiefschnee” Rechnung getragen.
Erstmals enthält dieser Guide auch einen umfassenden Test für Tourenski sowie den „Freeride”-Skitest, bei dem die breiten Latten abseits optischer Vorlieben bewertet werden.

Österreichs Seilbahnen top

Der aktuelle Ski Guide Austria zeigt umfassend, was die Alpenrepublik in Sachen Wintersport alles drauf hat. Erstmals gibt es auch einen Einblick, was unter einem komfortablen Lifttag zu verstehen ist. Bei Technik und Komfort sind Österreichs Seilbahnen unbestritten top. Um das zu unterstreichen, zeichnet das Ski Guide-Team wieder besonders innovative und kreative Anbieter mit speziellen Awards aus. In der Hall of Fame sind alle bisherigen und die frisch gekürten Preisträger gelistet – Mariazell Bürgeralpe, Hinterstoder-Hoss und Ski Alpin Card.

Optisch werden die Skiregionen durch Pistenpläne greifbar. Die wichtigsten Fakten zum Skigebiet sind zusätzlich kompakt aufgelistet: Von der Höhenlage des Skigebiets, bis hin zur Anzahl der Lifte sowie den Preisen für Tages- und Wochenkarten. Icons verraten auf den ersten Blick, wo die Stärken der einzelnen Skigebiete liegen: Bei Sport, Fun und/oder Familie. Zusätzlich ist die gesamte Breite des Schneevergnügens abgebildet. Informationen über Tausende Loipenkilometer, die besten Funparks für Snowboarder und Freeskier bis hin zu den Regionen, wo Flutlicht den Pistenskilauf bis spät in die Nacht ermöglicht. Wer genauer wissen will, was er beim Skilauf unter den Füßen hat, kann mit dem Ski Guide Austria Blicke in Österreichs Skimanufakturen werfen.

Profis für Profis

Die Alternativen zum reinen Pistenvergnügen werden nicht ausgeklammert – ob Winter- oder Schneeschuhwandern, Rodeln, Eislaufen, Hundeschlittenfahren, Eisklettern oder Snowkiten.

Dies findet sich im Guide ebenso wie die vom Autoren-Team getesteten Toprestaurants in Pistennähe sowie die „Hoch-Kultur” in Österreichs Bergwelt.
Da auch die Unterbringung bei einem Ski-Urlaub ein wesentlicher Bestandteil ist, ist sie es auch im Ski Guide Austria.
Und last not but least: Angesichts der Klimadebatte hat das Umweltbundesamt den ökologischen Fußabdruck unterschiedlicher Urlaubsformen verglichen: Ein Skiurlaub liegt demnach in seiner CO2-Bilanz weit besser, als Flüge oder ein Badeurlaub am Mittelmeer. (pj)

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