DOSSIERS
EditorialNoch näher geht’s nicht
Herausgeber Oliver Jonke[o.jonke@medianet.at] 31.05.2019

Editorial
Noch näher geht’s nicht

Liebe Leserinnen und Leser!
Nah&Frisch behauptet sich seit über 35 Jahren auf einem wirklich heiß umkämpften Markt im LEH. Wie geht das? Der Name ist Programm.

„Nah” definiert sich hier nicht nur durch gelebte Kundennähe der Nah&Frisch Kaufleute, die über Jahrzehnte ihre Stamm­kunden beraten. Die Kundennähe ergibt sich auch faktisch durch die Standorte in den Ortszentren: Hier geht man zu Fuß ­einkaufen!
„Nah” heißt auch kein Pendeln, Mit­arbeiter kommen ohne lange Anreise zur Arbeit, die meisten sind aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet … Immerhin hat die Nah&Frisch Organisation ca. 2.000 Mit­arbeiter!
„Nah” stehen dem Unternehmen auch die Produzenten aus der Umgebung: Für Nah&Frisch geht „Regionalität” noch nicht weit genug. Hier wird mit Lokalität gepunktet. Mit Produkten im Sortiment aus der unmittelbaren Umgebung, die mit der nationalen Dachmarke „aus’m Dorf” vermarktet werden. Dies wiederum bedeutet naturgemäß kurze Warentransportwege, auf die auch Konsumenten immer größeren Wert legen.
Während Nah&Frisch auf Standorte mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von ca. 200 m² in den Ortskernen setzt, besteht bei Gewerbeimmobilien der Trend darin, großflächig außerhalb zu bauen – dieser Trend hat leider zur Devastierung so mancher Ortskerne beigetragen sowie zu dem erschreckend hohen Bodenverbrauch in Österreich. Täglich werden bei uns 10–13 Hektar Boden neu verbaut. Österreich ist mit 1,74 m² Verkaufs- und Supermarktfläche pro Kopf deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 1,02 m². Viele essenzielle Leistungen wandern von den Ortszentren ab, es gibt immer weniger ­Filialen der Post, Tabaktrafiken, Putzereien und immer weniger Möglichkeiten, sich im Ort zu treffen. Natürlich neigen unter diesen Umständen dann auch die Menschen dazu, aus den Ortskernen wegzuziehen. ­Viele riskieren später, im Alter isoliert zu sein. Nah&Frisch hat sich zum Ziel gesetzt, Verantwortung zu übernehmen und durch die Übernahme neuer Auf­gaben diesem Trend entgegenzuwirken. Die ­Nahversorgung der Zukunft beginnt eben mit … Nähe.
Das hier vorliegende Dossier entstand auf Initiative und im Auftrag von Nah&Frisch sowie unter Mitwirkung von führenden Nahversorgungsexperten.


Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen Oliver Jonke

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