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Lösungen für ein smartes Entree © Danalock

Stärker, sicherer und solider: Das Danalock V3 des dänischen Unternehmens Poly-Control kombiniert die Vorteile eines klassischen Schlüsselsystems mit der Intelligenz mobiler Geräte für mehr Komfort und Sicherheit.

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Stärker, sicherer und solider: Das Danalock V3 des dänischen Unternehmens Poly-Control kombiniert die Vorteile eines klassischen Schlüsselsystems mit der Intelligenz mobiler Geräte für mehr Komfort und Sicherheit.

Anna M. Del Medico 29.06.2018

Lösungen für ein smartes Entree

Wer steht da vor der Tür? Und wie sperrt der Nachbar mit dem Handy auf? Wie Sicherheitstechnik ganz neue Möglichkeiten erschließt.

Wien. Was mit selbst schließenden Fenstern im Smart Home begonnen hat, umfasst unter dem Überbegriff Internet der Dinge längst das gesamte moderne Leben. Die eigenen vier Wände stellen da keine Ausnahme dar. Künstliche Intelligenz und Vernetzung bescheren uns gerade hier immer neue Produkte und Serviceideen: Von der robotischen Babywiege, die Neugeborene liebevoll in den Schlaf schaukelt, bis zum digitalen Koch, vom Analyse-Kochgeschirr bis zur denkenden Leuchte.

Neben höherer Energie­effizienz steht das Thema Sicherheit an vorderster Front der künstlichen Intelligenz. Smarte Sicherheitssysteme verwandeln das Haus auf vielfältige Weise in eine digitale Festung und machen manches überflüssig. Der vertraute Schlüsselbund ist so ein Ding; er mag in nicht allzu ferner Zukunft als nettes Vintage-Element gleich neben der Eingangstür hängen. Nötig ist er aber bereits heute nicht mehr.

Schlüsselbund ade!

Davon zeugt die jüngste Generation smarter Türschlösser, die sich ohne größere Probleme auch nachrüsten lassen. Beispiel Smart Lock Nuki. So heißt ein echt schlaues Türschloss, das via Smartphone gesteuert wird und das Zusammenspiel des innen eingesteckten Schlüssels, eines Elektromotors sowie der Steuerelektronik orchestriert.
Der wichtigste Vorteil liegt auf der Hand. Er lautet: Nie wieder den Schlüssel verlieren. Ein ähnliches intelligentes Security-Produkt ist Danalock Smartlock. Auch hier wird mechanische Uralt-Technik durch digitale Finesse ersetzt. Die mit Danalock gesicherte Tür lässt sich über die entsprechende App per Smartphone und via Knopfdruck steuern. Für den Schnellzugriff kann überdies ein eigenes Widget eingerichtet werden, das Smartwatch-Trägern besonders zugutekommt. Denn das ist alles, was diese tun müssen: vor versperrter Tür aufs Handgelenk tippen.
Noch leichter öffnen sich Türen mithilfe des Zusatzartikels Danalock Beacon. Er verfügt über eine Auto-Unlock-Funktion und schließt Türen selbsttätig auf, sobald man in deren Nähe kommt. Sind dann beide Arme mit Einkaufstaschen voll beladen, so wird man diesen Service besonders zu schätzen wissen.

Der Postmann klingelt …

Die Vernetzung umfasst selbstverständlich auch die WLAN-Türklingel. Das verrät ein Blick auf das innovative Produkt Doorbird: Klingelt jemand, kann der Besucher via Smartphone empfangen werden – oder auch nicht. Innogy Smarthome setzt lieber auf das Prinzip „Täuschen und Tarnen”. Hier bietet ein Konfigurationssystem vorgefertigte Szenarien an, die während der Abwesenheit des leibhaftigen Users die Präsenz virtueller Bewohner simuliert. Künstliche Intelligenz an der Eingangstür kann aber noch viel mehr: Sie erspart den Weg zum Postamt oder zur Paketaufbewahrung, wenn man wieder einmal den Boten versäumt hat. Dafür sorgt die Siedle-Lieferbox: Klingelt der Paketdienst, so erscheint sein Bild via Siedle-App am Smartphone – schon lässt sich die Lieferbox fernentriegeln.

Türkamera mit Kuscheloptik

Türschlösser oder Postboten sind bloß eine Option unter vielen. Denn auch die jüngste Generation an Überwachungskameras kann sich sehen lassen. Oder sagen wir lieber: Sie zeigt mehr als je zuvor. Abrufen von Live-Bildern und Aufzeichnung per App, das Absetzen von Warnmeldungen, die am Handy per Push-Meldung anschlagen, die Fähigkeit zur Gesichtserkennung und sogar das Auslagern von Daten etwaiger Übeltäter auf Cloud-Speicher, um sich auf diese Weise auch vor dem Datenzugriff potenzieller Einbrecher zu schützen – alles kein Problem.
Auch die herkömmliche Technik-Performance hat sich kontinuierlich verbessert. Das belegen innovative Produkte wie die hochauflösende SpotCam HD, die selbst bei völliger Dunkelheit deutliche Personenbilder liefert. Der Hersteller Canary filtert neben der eingebauten Kamera zur Innenraum-Überwachung verdächtige Geräusche und schlägt dann im Zweifelsfall Alarm. Die Sicherheitskamera „Nest Cam Outdoor” vernetzt sich wiederum per WLAN mit dem Raumthermostat und kann sogar die Bewegungen von Tieren und Menschen unterscheiden.
Aber auch das formale Erscheinungsbild wurde gründlich überarbeitet. So erinnert das röhrenförmige Modell Netatmos eher an eine Wetterstation, die unangenehme Big Brother-Assoziation unterläuft, wie sie herkömmliche Geräte auslösen.
Ähnliches gilt für das Modell Hive View, ein ganz neuer Entwurf des schweizer Designerstars Yves Béhar: Er entwickelte eine für Überwachungszwecke gedachte Indoor-Kamera, die penibel auf Bewegungs- und auf akustische Steuerung reagiert und das Geschehen in HD Live-Streaming festhält. Auch hier hat sich das schmucke Design von der harschen Security-Optik verabschiedet. Angenehm weiche, zugleich kubische Formen und sämig milchiges Weiß machen bei Hive View Lust auf den ganz privaten Kontrollblick!

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