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Die Top-3D-Druck-Trends © Lithoz

Der Wiener Stephansdom, 3D-gedruckt aus künstlichem Mondstaub, im Maßstab 1:7000 (rechts gesintert).

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Der Wiener Stephansdom, 3D-gedruckt aus künstlichem Mondstaub, im Maßstab 1:7000 (rechts gesintert).

Redaktion 15.03.2019

Die Top-3D-Druck-Trends

Durch die Automatisierung von Abläufen sowie dank Simulationen kann schon bald Zeit und somit auch viel Geld gespart werden.

WIEN. Es sind vor allem fünf Fakten, welche die Zukunft des 3D-Drucks prägen werden:

Mehr Anwendungen: Während bisher primär in 3D-Drucker-Hersteller investiert wurde, steigt das Interesse an Firmen, die 3D-Druck für die Produktion einsetzen.
Mehr Polymermaterialien: Große Chemiekonzerne wie BASF investieren in Forschung und Produktion von 3D-Druck-Materialien bzw. Polymeren.
Software als Schlüssel zur Produktivitätssteigerung: 3D-Druck wird ein neues Reifelevel erreichen. Die Industrie fügt die additive Fertigung zum Fertigungsmix hinzu, um die Produktivität zu steigern und somit die Kosten zu reduzieren.
Kompatible Lösungen: Der globale Fertigungsmarkt wird auf 12 Billionen USD geschätzt. Um 3D-Druck besser in bestehende Systeme zu integrieren und sich als ergänzende Fertigungstechnologie zu etablieren, müssen kompatible Lösungen geschaffen werden.
Die Politik „kommt”: ­Bisher konnten staatliche Stellen Poten­zial sowie Risiken nur schwer einschätzen, weil „3D-Druck” (von Rapid Prototyping bis Serien­fertigung) breit gefasst ist. Mittlerweile hat sich das geändert; u.a. in den Bereichen geistiges Eigentum sowie Produkthaftung werden sich die Regierungen stärker einbringen. (pj)

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