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Rio Mare hilft mit, den Ozean zu retten © Bolton Food und WWF
© Bolton Food und WWF

christian novacek 28.06.2019

Rio Mare hilft mit, den Ozean zu retten

Gemeinsam für die Ozeane: Rio Mare engagiert sich in Partnerschaft mit dem WWF für den Schutz der Meere.

••• Von Christian Novacek

Rio Mare mag es nachhaltig und setzt Initiativen für den Schutz des Meeresökosystems sowie die Biodiversität. Im Dezember 2016 wurde dazu eine internationale Partnerschaft mit dem WWF International geschlossen; Ziel: konkrete Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit definieren und umsetzen.

Ein wichtiger Meilenstein dieser Partnerschaft wurde nach zwei Jahren erreicht – Rio Mare bezieht bereits 50% des Thunfischs aus nachhaltigen Quellen. „Dieser Weg wird konsequent fortgeführt”, sagt dazu Jörg Grossauer, Country Manager Bolton Austria für Rio Mare in Österreich. Er verweist darauf, dass bereits 2024 100% aller Thunfischprodukte für den gesamten Konzern aus nachhaltiger Fischerei stammen sollen.

Vorbildlich in Österreich

Bolton Austria ist Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit bei Rio Mare. Seit rd. drei Jahren stammen alle österreichischen Rio Mare-Thunfischprodukte aus nachhaltig operierenden Skipjack-Thunfisch-Fischereien. Die (international ausgegebene) Verpflichtung, bis zum Jahr 2024 100% des verarbeiteten Thunfischs aus MSC-zertifizierten (Marine Stewardship Council) Fischereien oder Fischereiverbesserungsprojekten (Robust Fishery Improvement Projects – Robust FIPs) zu beziehen, umfasst alle Fischarten im Sortiment, also auch Lachs, Makrelen und Sardinen.

Darüber hinaus hat sich Rio Mare im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem WWF verpflichtet, die Transparenz und Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette zu erhöhen. Bereits heute verfügt das Unternehmen über eines der fortschrittlichsten, ISO22005-zertifizierten Rückverfolgbarkeitssysteme für Thunfisch.

Rio Mare & „Tetepare Island”

Neben der nachhaltigen Fischerei engagiert sich Rio Mare auch für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die wirtschaftliche Entwicklung der lokalen Fanggebiete. Ergo wird das Naturschutzprojekt „Tetepare Island” des WWF zur Schaffung eines Meeresschutzgebietes unterstützt.

Tetepare Island, bekannt als „die letzte wilde Insel” der Salomonen, liegt im Korallendreieck. Mit diesem Projekt soll die rechtliche Anerkennung von Tetepare Island und den umliegenden Gewässern als „Schutzgebiet” innerhalb des „National Protected Areas Act” der Salomonen erreicht werden. Die Rio Mare-Fischerei auf den Salomonen wurde kürzlich ebenfalls MSC-zertifiziert.
„Seit Jahren engagieren wir uns für nachhaltige Fischerei und den Schutz des Meeresökosystems”, sagt Luciano Pirovano, Direktor für Nachhaltigkeitsentwicklung Bolton Food. „Die international ausgerichtete Partnerschaft zielt darauf ab, das Unternehmen durch Projekte zur Verbesserung der Fischereien (Robust FIPs) zu einer nachhaltigen Beschaffung zu führen und einen Beitrag zur positiven Veränderung der gesamten Lieferkette für Fischereiprodukte zu leisten.”
„Unser ungebrochenes Engagement für nachhaltige Fischereierzeugnisse schätzen auch unsere Handelspartner, bei denen wir prominent im Thunfischregal vertreten sind”, ergänzt Grossauer. Er sieht den Konsumentenwillen auf seiner Seite: „Immer mehr Konsumenten fragen Produkte nach, die nachhaltig sind und über beste Qualität verfügen. Das zeichnet Rio Mare aus und hat uns zu Europas Nummer eins beim Dosenthunfisch gemacht.”

Die Ressource Ozean erhalten

„Die Ozeane müssen auch für künftige Generationen als wesentliche Ressource erhalten bleiben. Langfristig verfolgt der WWF das Ziel, eine Verschiebung hin zur nachhaltigen Erzeugung und zum nachhaltigen Verbrauch im gesamten Fischereisektor sicherzustellen”, erklärt Axel Hein, Meeresexperte des WWF Österreich, deren Zukunftsperspektive. Er führt aus: „In diesem Sinne beabsichtigen wir mit der internationalen Partnerschaft zwischen Rio Mare und dem WWF, die Best Practice-Beispiele untereinander abzustimmen. Unser Ziel ist es, die gesamte Branche dazu zu veranlassen, dem Weg der Nachhaltigkeit zu folgen. Wir glauben, dass nur so verantwortungsvolle Fischerei möglich ist und unsere Ozeane geschützt werden können.” Anders ausgedrückt, hat die ganze Branche noch ein schönes Stück Arbeit vor sich, denn weltweit sind bisher nur etwa 25% der Thunfisch-Fischereien MSC-zertifiziert.

Rio Mares Engagement bezieht übrigens alle Akteure der Lieferkette (Schiffseigner, RFO, Konservenindustrie, NRO) mit ein – Ziel ist laut Bolton, „den Konsumenten 360° Grad an Qualität zu bieten – über die gesamte Lieferkette gemäß den Grundsätzen des Umweltschutzes.”

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