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Tchibo setzt auf das Vier-R-Prinzip © Tchibo (2)

Tchibo ist Mitinitiator der Plattform www.sachspenden.at, die zeigt, wo und wie man gut erhaltene Altkleidung in ganz Österreich abgeben kann.

© Tchibo (2)

Tchibo ist Mitinitiator der Plattform www.sachspenden.at, die zeigt, wo und wie man gut erhaltene Altkleidung in ganz Österreich abgeben kann.

Redaktion 09.04.2021

Tchibo setzt auf das Vier-R-Prinzip

Reduce, Re-Use, Repair und Recycle: Tchibo lebt die Nachhaltigkeit entlang der eigenen Produktionskette.

WIEN. Ob bei Kaffee oder im Non Food-Bereich, bei Tchibo hat man sich auf die Fahnen geschrieben, entlang der gesamten Produktionskette ressourcenschonend sowie achtsam gegenüber Mensch und Natur zu agieren: Seit 2006 ist Nachhaltigkeit fester und expliziter Bestandteil der Tchibo-Strategie mit dem Endziel, eine 100% nachhaltige Geschäftstätigkeit zu erreichen.

Die Nachhaltigkeitsbemühungen im Tagesgeschäft des Kaffeerösters fußen dabei auf den vier Säulen Reduce, Re-Use, Repair und Recycle.

Mehrweg und Upcycling

Punkto „Reduce” hat Tchibo 2020 einen Meilenstein erreicht: Seither verzichtet das Unternehmen bei seinen Textilien komplett auf Kunststoffverpackungen. Der neue Schwerpunkt liegt auf der Reduktion des Kartonanteils. Schon 2015 waren Einwegsackerl durch umweltfreundliche Mehrwegtaschen aus recycelten oder nachwachsenden Ressourcen ersetzt worden.

Vorhandenes wiederzuverwenden („Re-Use”) lebt das Unternehmen unter tchibo.at/upcycling vor: Unter dem Motto „Neue Leidenschaft” finden sich dort kreative Ideen zur Zweckentfremdung via „Upcycling”.Um gemeinsam ein Bewusstsein für ökologisch und sozial verantwortungsvolle Kleiderverwertung zu schaffen, hat Tchibo darüber hinaus eine Partnerschaft mit RepaNet, einem Verein für Re-Use, Ressourcenschonung und Sozialwirtschaft, gestartet. Die gemeinsam initiierte Plattform www.sachspenden.at zeigt, wo und wie man in Österreich gut erhaltene Kleidung abgeben kann.
Dem dritten R für „Repair” trägt Tchibo – zwecks längerer Lebensdauer der Produkte – mit Garantieverlängerung, Reparaturservice und auch Ersatzteilbestellungen Rechnung. Die Reparaturkultur wieder als Teil der Alltagskultur etablieren – darauf zielt auch das von Tchibo unterstützte Kooperationsprojekt Let’sFixIt von RepaNet, Die Umweltberatung und dem Österreichischen Ökologie-Institut ab, in dessen Rahmen Unterrichtsmodule für 10- bis 14-jährige Schüler rund um Reparatur entwickelt wurden.

Recycling

Am Ende des Produktlebenszyklus steht Recycling im Raum: Die Rezyklierbarkeit der Verkaufsartikel und ihrer Verpackungen steht bei Tchibo folgerichtig bereits bei der Produktgenese im Fokus. So sind aktuell bereits 97% der Verpackungen recyclingfähig. Um neue Ressourcen zu schonen, werden bei Textilien auch recycelte Materialien eingesetzt: PET-Flaschen werden zu Polyesterfasern verarbeitet, während Fischernetze und andere Nylonabfälle in regeneriertes „Econyl”-Nylon umgewandelt werden. Aus diesen entstehen etwa Sportmode und regenfeste Kleidung für Kinder und Erwachsene. (haf)

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