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Zucker zwischen bombig und smart © Neoh

Manuel Zeller, Gründer und Geschäftsführer von Neoh: „Wir ermöglichen den Österreicherinnen und Österreichern ein Naschvergnügen ganz ohne schlechtes Gewissen.”

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Manuel Zeller, Gründer und Geschäftsführer von Neoh: „Wir ermöglichen den Österreicherinnen und Österreichern ein Naschvergnügen ganz ohne schlechtes Gewissen.”

Redaktion 31.08.2018

Zucker zwischen bombig und smart

Studie: Bereits 76 Prozent der Österreicher möchten ihren Zuckerkonsum einschränken.

WIEN. Initiativen für weniger Zucker, wie sie markant von Spar (bereits das 2. Jahr) und Rewe (zuletzt: Konsumenten entschieden über den Zuckergehalt eines Pudding) gefahren wurden, hinterlassen erste Spuren in den Konsumentengewohnheiten: Laut einer repräsentativen Umfrage des Market Instituts im Auftrag des Schokoriegel-Start-ups Neoh wollen mehr als drei Viertel der Österreicher ihren Zuckerkonsum einschränken.

41% wollen das unbedingt tun, weitere 35% „eher schon”. Knapp jeder Zehnte (neun Prozent) gibt an, bereits jetzt stark auf Zucker zu verzichten. Für die restlichen 15% spielt die Einschränkung des Zuckerkonsums „nicht wirklich” eine Rolle.
Was die gesundheitlichen Auswirkungen von Zucker betrifft, vertreten bereits 87% der Befragten die Ansicht, dass zu viel Zucker schlecht für die Gesundheit ist. 83% befürchten, dass sie durch einen zu hohen Zuckerkonsum an Gewicht zunehmen.
Frauen befassen sich mit den Effekten von Zucker auf den Körper mehr als Männer: 72% der Frauen glauben, dass Zucker nur kurzfristig Energie gibt, man sich nach kurzer Zeit jedoch träge oder müde fühlt (Männer: 55%; gesamt: 62%). Außerdem sind 62% der Frauen der Meinung, dass zu viel Zucker schlecht für die Haut ist –bei den Männern dünkt das nur für 44% problematisch (gesamt: 53%). Insgesamt hat fast jeder Zweite (45%) nach dem Konsum von zu viel Zucker ein schlechtes Gewissen.

Gesundheit vs. Genuss

Geht es nun darum, den Zuckerkonsum tatsächlich zu reduzieren, tun sich indes einige Hürden auf: 53% der Befragten geben nämlich an, dass sie nicht auf Süßigkeiten verzichten wollen. Für 43% gibt es zu viele Versuchungen, etwa am Arbeitsplatz oder durch Freunde. Und fast ein Drittel (30%) ist der Meinung, es gebe zu wenige Alternativen, die gut schmecken.

Das ist nun der Punkt, wo zahlreiche österreichische Start-ups ihre Chance sehen: Sie drängen mit zuckerreduzierten Produkten in den Markt. Beispiele: Der Schokoriegel Neoh, der nur ein Gramm Zucker enthält, das Protein-Soda Zeus, die Fleisch-Chips Big Power, das Erfrischungsgetränk Inspiriti oder das Protein-Eis Frozen Power – sie alle haben sich erfolgreich am Markt etabliert.
„Die aktuellen Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass die Österreicherinnen und Österreicher immer mehr auf ihre Ernährung achten und sich ganz bewusst dafür entscheiden, weniger Zucker zu konsumieren”, sagt dazu Manuel Zeller, Gründer und Geschäftsführer von Neoh.
Und er ergänzt. „Was vielen noch nicht bewusst ist: Neben herkömmlichen Süßwaren von Schokolade bis Fruchtgummis sind auch vermeintlich gesunde Snacks wie Smoothies und Fruchtpürees wahre Zuckerbomben.” (red)

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