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Zurück ins Geschäft! © Epson

Verspricht der stationäre Einkauf ein Erlebnis, rafft sich der (junge) Kunde auch eher dazu auf, sagt eine Epson-Studie.

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Verspricht der stationäre Einkauf ein Erlebnis, rafft sich der (junge) Kunde auch eher dazu auf, sagt eine Epson-Studie.

Redaktion 13.03.2020

Zurück ins Geschäft!

Wenn stationäres Shoppen interessanter wäre, würden drei von vier europäischen Kunden ihr Einkaufsverhalten ändern.

MEERBUSCH. In vielen Handelsbranchen geht der Trend weg von flächendeckender Expansion in Richtung Flagship-Erlebnis­store; eine aktuelle Epson-­Studie attestiert diesem Trend seine Berechtigung. Die Kernaussage: Der Erlebnis­charakter ist entscheidend für den Erfolg eines Handelshauses; ein stärker erlebnisorientierter Einzelhandel würde Verbraucher nach Eigenangaben dazu motivieren, wieder vermehrt in Geschäfte in Einkaufsstraßen zu pilgern.

So sagen drei Viertel der Befragten, dass sie ihre Shoppinggewohnheiten zugunsten des Stadtbummels ändern würden, wenn mehr Geschäfte in Haupteinkaufsstraßen Erlebnis­charakter hätten; bei den Jungen waren es sogar 80%.

Umdenken ist gefragt

Die von Epson in Auftrag gegebene und von Arlington Research durchgeführte Marktstudie „The Experiential Future” behandelt die Erlebnisorientierung beim Shoppen. Die Studie wurde in 26 Länden und mit 9.750 Menschen im Alter von 16 bis 65 Jahren durchgeführt. Je jünger die Konsumenten, desto größer das Verlangen, beim Shoppen unterhalten zu werden.

„Neue Technologien verändern die Art und Weise, wie Einzelhändler mit ihren Zielgruppen kommunizieren. Dabei sind Technologien, die zur Schaffung immersiver Umgebungen eingesetzt werden, nicht mehr nur ein Nice-to-have”, erklärt Jörn von Ahlen, Leiter Marketing bei Epson Deutschland.

Motor Erlebnisreichtum

Retailer müssten demnach „neue Methoden nutzen, um ihre Geschäfte auf die sich wandelnden Anforderungen neu auszurichten”, so von Ahlen weiter. Auf diese Weise würden sie sich einen „dauerhaften Wettbewerbsvorteil” sichern.

Erlebnisreiche Einkaufsumgebungen seien ein „starker Motor, um das Geschäft weiter auszubauen”. Als Beispiele nennt von Ahlen Technologien wie Projektionsmapping und Hologramme sowie Gestensteuerung und Bewegungs- bzw. Gesichtsverfolgung.
Der Begriff der Immersion steht für die Erfahrung, die sich durch das sprichwörtliche „Eintauchen” in ein virtuelles ­Geschehen ergibt und die sich etwa bei VR-Simulationen ergibt. (red)

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