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Für unsere Umwelt © Kastner/studiohuger.at
© Kastner/studiohuger.at

Redaktion 31.05.2019

Für unsere Umwelt

Diese Best Practice-Beispiele geben einen kleinen Überblick über die gelebte Nachhaltigkeit in der Nah&Frisch Familie.

WIEN. Nachhaltiges Tun ist immer öfter zu finden – manches ist offensichtlich, anderes geschieht fast im Verborgenen. Wie hält es die Nah&Frisch Familie eigentlich mit der Nachhaltigkeit? Die aus’m Dorf-Produkte lassen es – insbesondere bei Kaufleuten und Kunden – erahnen. Und sonst? Wie gehen die „Großen” damit um? Ein Überblick.

„Aus gutem Grund”

Nachhaltigkeit ist in der Kast­ner Gruppe kein Marketingmascherl, sondern seit Generationen gelebtes Vorbild. So hat die Nachhaltigkeitsinitiative der Kastner Gruppe auch einen eigenen Namen: „Aus gutem Grund”. Das gesamte Unternehmen wird dabei schrittweise zum Nachhaltigkeits-Champion weiterentwickelt.

Von CO2-Einsparung mit modernster Kühltechnik und CO2-Kompensation mit Plant-for-the-Planet, wo jährlich Tausende Bäume gepflanzt werden, von 100% Ökostrom, über nachhaltige Logistik-Konzepte, von der führenden Rolle im Bio-Bereich bis zur Vermarktung bäuerlicher und regionaler Produkte. Vom Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung bis zu Mitarbeiterinitiativen als Top-Arbeitgeber bringt die Kast­ner Gruppe ständig neue Maßnahmen zur nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens.

Verbundenheit zur Region

„Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung prägen unser Denken und Handeln und stellen einen wertvollen Mehrwert für unsere Kunden und Mitarbeiter dar”, heißt es beim Handelshaus Julius Kiennast. Die starke Verbundenheit und Nähe zur Region, zum Waldviertel und den Menschen, die hier leben, zeigen sich im sozialen Engagement, das gelebte Tradition ist.

Lebensmittel sind kostbar – mit dem Beitritt zur „Vereinbarung zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen bei Lebensmittelunternehmen” führt das Handelshaus Kiennast das Gütesiegel „Wir retten Lebensmittel”. Produkte mit knappem Mindesthaltbarkeitsdatum werden an SOMA-Märkte geliefert oder zu reduzierten Konditionen den eigenen Mitarbeitern angeboten. Brot und Gebäck vom Vortag werden in Nah&Frisch Supermärkten ermäßigt verkauft und im Frische­bereich Aktionsartikel bereits ab dem ersten Stück angeboten.
Um Ressourcen zu sparen, wird bei Kiennast großer Wert auf effiziente, energiesparende Prozesse speziell in der Logistik gelegt: Beginnend mit der EDV-unterstützten, optimalen Disposition von Lebensmitteln, über die Lagerhaltung mit der Anpassung der Betriebsabläufe an CO2-optimierten Verbrauch durch die temporäre Kühlung der Auslieferungszonen und dem First-in-first-out-Prinzip, bis hin zur permanenten Überarbeitung der Tourenplanung, die die optimale Auslastung der Lkw sicherstellt. Die moderne Lkw-Flotte besteht aus Fahrzeugen der Euronormen EEV bzw. Euro 6 (keine Fahrzeuge der Euronormen < 4). Mit den fahrtechnischen Trainingseinheiten der Lkw-Fahrer wird nachhaltig Treibstoff eingespart – so gelangt weniger CO2 in die Luft. Die aktive Einbeziehung der Treibstoffverbrauche als Teil der variablen Entlohnung schärft zusätzlich die Aufmerksamkeit der Kraftfahrer.
Die Strategie der Unimarkt Gruppe – und damit auch des Pfeiffer Großhandel (Nah&Frisch) und der Pfeiffer Logistik „jetzt für morgen” – ist auf ertragsorientiertes Wachstum ausgerichtet. Dabei wollen alle unter dem Dach der Unimarkt Gruppe wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich sein und ressourcenschonend vorgehen. Für Kunden und Mitarbeiter einen Mehrwert schaffen und einen fairen Umgang mit Partnern pflegen.

„Jetzt für morgen”

Kurz: Die Unimarkt Gruppe legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und setzt auch zahlreiche Maßnahmen, um ein besseres Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen. „So haben wir unsere betrieblichen Treibhaus­gasemissionen berechnen lassen und durch den Kauf von Klimaschutzzertifikaten ausgeglichen. Weiters ist die Unimarkt Gruppe Mitglied der Initiative ‚Lebensmittel sind kostbar' für eine nachhaltige Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Darauf zielen wir auch mit unserer Aktionspolitik durch die Maßnahme ‚Sparen bzw. günstig ab dem 1. Stück' ab. So erhalten unsere Kunden und Kundinnen schon beim Kauf des ersten Stücks den Aktionspreis”, erklärt Andreas Haider, geschäftsführender Gesellschafter der Unimarkt Gruppe, und geht weiter ins Detail: „Ein großer Fokus liegt bei uns auch auf der Regionalität. So arbeiten wir mit zahlreichen regionalen Produzenten zusammen und beziehen viele Produkte direkt von umliegenden Lieferanten der jeweiligen Standorte. Auch erfolgt die Zustellung der Lebensmittel durch die Pfeiffer Logistik klimaneutral. Intern achten wir auf einen positiven Umgang mit Energie und sonstigen Ressourcen, um einen nachhaltigen Unternehmensalltag zu fördern.”

Umwelt und Technik

Das Handelshaus Wedl legt im Jahr 2019 einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit. Erste Projekte wurden bereits im vergangenen Jahr gestartet: Eine Photovoltaik-Anlage in der Firmenzentrale deckt nun einen Teil des Stromeigenbedarfs, die teilweise erneuerte Lkw-Flotte reduziert den CO2-Ausstoß, und stromsparende LED-Beleuchtung wurde in ersten Märken installiert. Diese Maßnahmen werden nun verstärkt weitergeführt. Zudem ist die Erneuerung der Kühlanlagen in einigen Märkten geplant, um durch Verwendung moderner Technik den Energieverbrauch wesentlich zu reduzieren. Aktuell wird der Einsatz von alternativen Antriebstechnologien bei Firmen-Pkws geprüft.

Auch im Sortiment spiegelt sich der Schwerpunkt wider: Nachhaltige Produktion, saisonale und regionale Ware sowie Nachvollziehbarkeit forciert das Handelshaus stark. So werden vor allem im Frühjahr, Sommer und Herbst 80 bis 90% an Salaten und Gemüsesorten aus einheimischen Anbaugebieten bezogen. Süßwasserfische aus streng geprüften Aquakulturen, exquisite Fische aus heimischen Gewässern oder nachhaltig gefangene Meerwasserfische sind mit dem Label Rouge (Red Label) gekennzeichnet, das für möglichst naturnahe Produktionsbedingungen steht.

Nachhaltiger Dienstleister

Markant Österreich unterstützt wiederum die Nah&Frisch-Händler seit Jahrzehnten mit ihren Dienstleistungen. „Mit modernen Lösungen in den Bereichen Zahlungsregulierung und EDI (Elektronischer Datenaustausch; Anm.) können wir heute kleinen und lokalen Produzenten den raschen, unkomplizierten Zugang zu großen Händlernetzen wie Nah&Frisch deutlich erleichtern”, sagt Thomas Zechner, Geschäftsführer der Markant Österreich und Mitglied der Nah&Frisch Geschäftsführung. Denn das Stamm- und Bilddatenmanagement für Handel und Industrie der Markant Österreich gewährleistet eine effizientere Supply Chain und unterstützt dadurch die Nachhaltigkeitsbemühungen von allen Partnerunternehmen nachhaltig und von Grund auf.

Durch und durch nachhaltig

„Von den Produkten, die wir vertreiben, geliefert mit einer ressourcenschonenden Logistik, über intensive Kontakte mit lokalen und regionalen Partnern in den Gemeinden bis hin zur Vermeidung von unnötigen Verpackungen oder der Vermeidung von umweltfeindlichen Tragetaschen”, fasst Nah&Frisch Geschäftsführer Hannes Wuchterl die Strategien und Initiativen der Nah&Frisch Familie zusammen: „Von der Auswahl des nachhaltig richtigen, möglichst nahen Lieferanten, der Bevorzugung saisonaler Produkte bis hin zur Unterstützung für den Kunden, nachhaltig und ressourcenschonend seinen Bedarf zu decken. Und somit der Möglichkeit, im Ort einzukaufen, auch am Land ‚nah' einkaufen gehen zu können – egal, ob sie zu Fuß kommen oder doch mit dem Auto fahren müssen.”

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