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Die heimlichen Wertschöpfungsmeister © Panthermedia.net/Markus Mainka
© Panthermedia.net/Markus Mainka

reinhard krémer 21.06.2019

Die heimlichen Wertschöpfungsmeister

Studie am Beispiel VBV: Pensions- und Vorsorgekassen sind von eminenter Bedeutung für Standort Österreich.

••• Von Reinhard Krémer

Nicht immer ist die Bedeutung einer Institution, einer Einrichtung oder eines Unternehmens für die Gesamtwirtschaft und den Standort Österreich gleich auf den ersten Blick erkennbar. So verhält es sich auch bei den Pensions- und Vorsorgekassen, die großteils unbemerkt von der Öffentlichkeit ihren Job machen.

Fokus auf die VBV-Gruppe

Jetzt allerdings fällt etwas Rampenlicht auf die Branche: Eine Studie des renommierten heimischen Wirtschaftswissenschafters Gottfried Haber beleuchtet nämlich die Wertschöpfung von Pensionskassen und Vorsorgekassen am Beispiel der VBV-Gruppe.

Beeindruckende Ergebnisse

Das Ergebnis ist beeindruckend: Liegt die gesamte jährliche Wertschöpfung des Marktführers durch die reine Unternehmenstätigkeit bei 11,1 Mio. €, so entsteht durch Auszahlungen und den dadurch ausgelösten Konsum bereits zusätzlich eine jährliche Wertschöpfung von rund 542 Mio. € in Österreich.

Durch die in Österreich veranlagten Mittel entsteht schließlich sogar eine kumulierte Wertschöpfung von sage und schreibe 1,5 Mrd. €. Damit wurden mehr als 16.700 Personenjahre in Österreich gesichert.

Mehrwert für den Standort

„Eine betriebliche Zusatzpension sowie die Abfertigung Neu stellen, ergänzend zur staatlichen Pension, eine wesentliche Säule der Altersvorsorge für alle Österreicherinnen und Österreicher dar”, erklärt Studienautor Gottfried Haber. „Wie wir mit unserer aktuellen Studie nachweisen konnten, ist auch der Mehrwert, den Pensionskassen und Vorsorgekassen für den Wirtschaftsstandort und den Arbeitsmarkt leisten, beachtlich”.

Big Player durchleuchtet

Diese Wertschöpfungsstudie wurde am Beispiel des heimischen Marktführers bei den Pensionskassen und Vorsorgekassen, der VBV-Gruppe, erstellt.

Die VBV ist seit Jahren Marktführer bei betrieblichen Zusatzpensionen und der Abfertigung Neu und zählt rund 3,6 Mio. Österreicherinnen und Österreicher zu ihren Kunden.
Mit den mehr als 10,4 Mrd. € an verwaltetem Vermögen ist die VBV außerdem einer der größten Player am heimischen Finanzmarkt.

Unternehmenswertschöpfung

In einer ersten Stufe wurden im Rahmen der Studie die direkten Wertschöpfungseffekte (also die Wertschöpfung, die unmittelbar im Unternehmen selbst hervorgerufen wird) erhoben.

Ergänzt um die damit verbundenen indirekten Effekte und zusätzlichen Kaufkrafteffekte, ergibt sich allein durch die VBV-Gruppe eine Gesamtwertschöpfung von 11,1 Mio. € jährlich; damit im Zusammenhang stehen 238 Arbeitsplätze.
In einer nächsten Stufe der Wertschöpfungsstudie wurden die Auszahlungen an die Kunden und die dadurch ermöglichten Konsumaktivitäten analysiert. Diese lösen ebenfalls ökonomische Effekte und Folgeeffekte aus.

Eine halbe Milliarde

Insgesamt kommt es dadurch zu einer Wertschöpfung am Standort Österreich von mehr als einer halben Mrd. € jährlich (542.425.268 €). Dadurch werden insgesamt 3.932 Arbeitsplätze in ganz Österreich gesichert.

Diese Wertschöpfung lässt sich auch auf die einzelnen Bundesländer aufteilen: Die VBV-Gruppe schafft über ihre Auszahlungen und den ausgelösten Konsum zum Beispiel in Wien eine Wertschöpfung von rund 152 Mio. € jährlich; auch in Niederösterreich (121 Mio. €), Oberösterreich (67 Mio. €) oder der Steiermark (61 Mio. €) sind die Effekte beachtlich.
Die damit zusammenhängenden Arbeitsplätze verteilen sich auf ganz Österreich: Ob Vorarlberg (149 Arbeitsplätze) oder Kärnten (236 Arbeitsplätze), Niederösterreich (878 Arbeitsplätze) oder Wien (1.099 Arbeitsplätze).

Kapital bringt Wertschöpfung

Den stärksten Wertschöpfungseffekt konnte Haber im Rahmen seiner Studie bei dem von der VBV in Österreich veranlagten Kapital feststellen.

Dieses schafft über die Veranlagung Investitionsmittel, die ihrerseits ebenfalls ökonomische Wirkung am Standort Österreich auslösen.

Klimaschutz & Nachhaltigkeit

„Die durch die Studie von Professor Haber sichtbar gemachte Wertschöpfung für den Wirtschaftsstandort Österreich zeigt die Bedeutung von Pensionskassen und Vorsorgekassen. Zudem haben wir als VBV auch im Bereich der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes seit Jahren eine besonders wichtige Rolle als Pionier und Vordenker”, erklärt Andreas Zakostelsky, Generaldirektor der VBV-Gruppe.

„Auch damit tragen wir aktiv zur Gestaltung des Wirtschaftsstandorts Österreich bei”, so der VBV-General.

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