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„Bachelor 2.0” ab Herbst 2020 © Baumgartner

Relaunch Die Lehren aus ­Corona: Auch ein Studium kann in einer klugen Mischung aus Präsenz­unter­richt und „Home­office” absolviert werden – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

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Relaunch Die Lehren aus ­Corona: Auch ein Studium kann in einer klugen Mischung aus Präsenz­unter­richt und „Home­office” absolviert werden – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Redaktion 12.06.2020

„Bachelor 2.0” ab Herbst 2020

Die FH Technikum Wien hat ihre Bachelor-Curricula überarbeitet: mehr online-gestütztes Eigenstudium.

WIEN. Studierende der FH Technikum Wien können ab kommendem Herbst das Bachelor-Studium flexibler, zeit- und ortsunabhängiger absolvieren. Möglich wird das durch noch mehr und verbesserte Online-Learning-Angebote auf der Lern-Plattform Moodle. Damit soll auch in der Coronakrise ein Studium ohne Verzögerungen sichergestellt sein.

In einem intensiven einjährigen Prozess hat die FH Technikum Wien ihre angebotenen Bachelor-Curricula evaluiert und überarbeitet; Basis dafür waren aktuelle Erkenntnisse zu Lernverhalten und Lebensgewohnheiten der Studierenden, Analysen von Curricula im internationalen Umfeld sowie die ­Anforderungen am Arbeitsmarkt.
Herausgekommen sind neue Bachelor-Studienpläne, die neben der Präsenzlehre und der Praxis auch verstärkt online-gestütztes Eigenstudium vorsehen. Start der Bachelor-Lehrgänge 2.0 ist in diesem Herbst, die Aufnahmeverfahren sind in der Zielgeraden.

Lernpfad durchs Studium

Ziel war, in den einzelnen Curriculumsmodulen verwandte Fächer zu bündeln, um so das Lernen zu erleichtern. Gleichzeitig können so auch Ressourcen gebündelt werden. „Konkret profitieren Studierende von einer zeit- und ortsunabhängigeren Lehre, was vor allem für unsere vielen berufstätigen Studierenden eine Verbesserung darstellt”, erklärt Gabriele Költringer, Geschäftsführerin der FH Technikum Wien, das Konzept. „Diese setzt sich aus Präsenzlehre, online-gestütztem Eigenstudium zur Vorbereitung und Vertiefung des Lehrstoffs sowie aus stark praxisorientierten Lehrveranstaltungen wie zum Beispiel Laborübungen zusammen.” Bei den sogenannten Lernpfaden stehe lösungs- und anwendungsorientiertes Lernen und Denken im Vordergrund – „also genau das, was auch im Job gefragt ist”.

Költringer: „Stures Auswendiglernen von Prüfungsstoff ist dabei nicht zielführend, weil sich gerade in der Technik Fachwissen ständig selbst überholt.”

Individuelle Unterstützung

Bei Bedarf werden diese Lernpfade durch individuelle Unterstützungsangebote des Teaching & Learning Centers der FH Technikum Wien ergänzt. So werden etwa kostenlose „Warm up-Kurse” im Sommer, also vor Studienbeginn, für Studienanfänger angeboten. In sogenannten Short-Track-Kursen wiederholen Höhersemestrige den Lernstoff für jene, die damit Probleme haben. „Damit wird die Drop-out-Quote so gering wie möglich gehalten. Wer es zu uns an die Hochschule geschafft hat, soll es auch bestmöglich durchs Studium schaffen”, erklärt Gabriela Brezowar, Leiterin des Teaching & Learning Centers. (red)

Infos unter:
www.technikum-wien.at

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