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Der Marktführer aus Kollerschlag © Loxone

CEO Rüdiger Keinberger plant auch 2021 die Einführung neuer Produkte, neue Kooperationen sowie die Etablierung neuer Standorte (u.a. in Wien und einen dritten Standort in Deutschland).

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CEO Rüdiger Keinberger plant auch 2021 die Einführung neuer Produkte, neue Kooperationen sowie die Etablierung neuer Standorte (u.a. in Wien und einen dritten Standort in Deutschland).

Redaktion 05.02.2021

Der Marktführer aus Kollerschlag

Das zurückliegende Jahr 2020 war das erfolgreichste in der Geschichte des Automationsspezialisten Loxone.

KOLLERSCHLAG. Nach der Einführung des Audioservers im dritten Quartal konnte Loxone mehr Audiolösungen verkaufen als in den sieben Jahren zuvor.

Der Erfolg ist aber kein Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen: Rüdiger Keinberger, Vorsitzender der Geschäftsführung, kündigt auch für 2021 einen Wachstumskurs an – mit neuen Produkten, neuen Partnern und weiteren Standorten weltweit.
Für Keinberger sind die Gründe für das starke Wachstum im zurückliegenden Jahr klar: „Wir haben uns 2020 voll auf unser Kerngeschäft Gebäude­automation konzentriert und unser Ziel der Internationalisierung konsequent weiterverfolgt.
So haben wir in Polen und der Slowakei einen neuen Standort, in Deutschland und Italien (­Hannover und Mailand) jeweils eine zweite Niederlassung er­öffnet sowie in Frankreich mit dem Bau eines Standorts begonnen.
Als Unternehmen mit einer hohen digitalen Kompetenz konnten wir zudem die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie schnell kompensieren. So war es uns möglich, einen Großteil unserer Mitarbeiter schon vor dem offiziellen Lockdown unterbrechungsfrei ins Homeoffice zu schicken.”
Auch das Aus- und Weiterbildungsangebot für die Partner konnte durch digitale Angebote aufrechterhalten werden, und unter den neuen Vorzeichen kehrte man schnell zum Tagesgeschäft zurück. Das Corona-Jahr hat letztendlich sogar den Markt für Automatisierungslösungen beflügelt. Keinberger: „Bei den privaten Immobilienbesitzern beobachteten wir Lockdown-bedingt ein verstärktes Interesse am eigenen Zuhause, einhergehend mit einer größeren Investitionsbereitschaft. Auch im Bereich der Gewerbebauten und bei Großelektrikern ist das Interesse an unseren Lösungen gewachsen – hier standen und stehen besonders die automatisierten Lösungen rund um Klima und Lüftung im Fokus.”
Neben dem organischen Wachstum wuchs Loxone auch „anorganisch”, etwa durch die Übernahme des Hifi-Spezialisten Quadral. Dies hat zur Erweiterung des Kompetenzfeldes Audio beigetragen.

Starkes Wachstum, hohe Ziele

Wesentlicher Wachstumstreiber des Rekordjahres 2020 waren die Neuheiten, die Loxone besonders im dritten Quartal 2020 gezündet hat. Ein Highlight war die Vorstellung des Audioservers. Mit diesem hat das Unternehmen offensichtlich genau ein Bedürfnis am Markt getroffen: Im Gesamtjahr 2020 wurden mehr als 28.000 Projekte mit ­Loxone realisiert.

Ein zentrales Thema bleibt der im Bau befindliche Campus am Standort Kollerschlag, der im ersten Quartal 2023 eröffnet wird. Der Campus, so Keinberger, diene zukünftig als Wissensschmiede für die Loxone-Partner.
Da insbesondere die Zusammenarbeit mit rund 14.000 hochmotivierten Partnern weltweit Teil des Erfolgsmodells des Unternehmens ist, sollen 2021 global insgesamt 7.000 neue Partner gewonnen werden.

Das Automationsepizentrum

Der Spatenstich dafür erfolgte im Oktober 2020.

„Wir freuen uns, dass wir jetzt in die heiße Bauphase des Loxone Campus eingetreten sind”, sagt (Mit-)Eigentümer Martin Öller. „Wir bauen mit dem Loxone Campus nichts weniger als das Epizentrum für intelligente Gebäudeautomation im Herzen Europas für alle Interessierten – vom Hausbauer, über den ausführenden Partner bis zum Planer und Architekten.”
Ein derart großes Investitionsprojekt trotz der aktuell schwierigen Zeiten, für das dezentral im Mühlviertel 55 Mio. € investiert und 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, ist ein wichtiges Signal für die Region und darüber hinaus für den gesamten Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Loxone ist ein Paradebeispiel dafür, wie heimische Betriebe die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und dabei mit Innovationskraft, Weitsicht sowie Mut bis zur Weltmarktspitze vor­stoßen. (pj)

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