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Mahsa Rezazadeh

Haupt-Reiter

Fachmedien sind die wahren „Influencer”

1 Like 24 09 2018

Aktuelle IFES-Studie belegt: Österreichs Entscheider setzen auf Fachmedien als wesentliche Informationsquelle.

 

Gut 95 Prozent der österreichischen Entscheider setzen auf Fachmedien – 61 Prozent haben in den letzten zwölf Monaten aus beruflichen Gründen regelmäßig digitale und gedruckte Fachmedien genutzt, 34 Prozent taten dies zumindest gelegentlich. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt pro Woche ganze 220 Minuten.

Vielfältige Nutzung

So lautet die Analyse von Claudia Gradwohl, Präsidentin des Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) und Vizepräsidentin des Ver­bandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ), vor wenigen Tagen gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Instituts für empirische Sozialforschung (IFES), Reinhard Raml, bei der Präsentation der neuen Fachzeitschriften-Entscheiderstudie anlässlich des diesjährigen Zeitschriften Summits am 11. September in der Post-Zentrale am Wiener Rochusmarkt.

Gedruckte und digitale Fachmedien werden laut der IFES-Studie besonders vielfältig genutzt. Sie halten Entscheider über aktuelle Entwicklungen der Branche auf dem Laufenden (96 Prozent) und werden für ihre ausführliche Berichterstattung und Hintergrundinformationen geschätzt (88 Prozent).

Permanente Information

Für 63 Prozent sind Fachmedien für die kontinuierliche Information über Produkte und Anbieter wichtig.

49 Prozent der Entscheider setzen bei bedeutenden Investitionsentscheidungen auf In­formationen aus digitalen und gedruckten Fachmedien. Sie liefern laut den Entscheidern Impulse für Kaufentscheidungen (62 Prozent), zeigen Neuheiten, Trends und Marktentwicklungen (91 Prozent), werden als glaubwürdige Quellen, die neutrale und seriöse Informationen liefern (61 Prozent), wahrgenommen, schaffen Markttransparenz (57 Prozent) und stärken die eigene Fachkompetenz (65 Prozent).

Experten am Summit

Neben der Studienpräsentation sprachen hochrangige Experten aus Theorie und Praxis wie Holger Bingmann (Melo Group/PGV Austria), Medienberater Joachim Blum, Florian Wassel (Towa) und Jens Gützkow (PressMatrix) beim Zeitschriften Summit 2018. Durch den Event selbst führte Moderatorin Eva Weissenberger.

Holger Bingmann etwa skizzierte die Herausforderungen und Entwicklungspotenziale im Pressevertrieb zwischen traditioneller Kompetenz und neuen Digital-Ideen. „Mein vitalstes Interesse ist es, einen funktionierenden Vertrieb aufzubauen – und nicht eine Monopolstellung auszunutzen”, erklärte Bingmann im Hinblick auf die aktuell stattfindenden Gespräche der Melo Group-Tochter PGV über eine zukünftige Partnerschaft im österreichischen Pressevertrieb.

Nachhaltige Entwicklung

„Immerhin sind wir schon aus absolutem Eigeninteresse an einer nachhaltigen Entwicklung der Printbranche interessiert. Wir müssen verkaufen, wir wollen verkaufen und wir sind uns unserer hohen Verantwortung bewusst”, so Bingmann.

Über die Transformation und Neuorganisation von Zeitschriften in Zeiten der Digitalisierung referierte Joachim Blum. 
Sein Rat an Medienmanager: „Schotten Sie sich nicht ab. Lassen Sie auch auf der Managementebene junge Wilde mitreden.” Redaktionelle und kommerzielle Prozesse bei der Produktentwicklung sollten zunehmend integriert ablaufen. Agilität in der Entwicklung, Flexibilität in den Strukturen, der Fokus auf Human Resources und eine konstante Modernisierung der digitalen Infrastruktur seien laut Blum die wesentlichsten Erfolgsfaktoren für Printmarken.

Pitch-Session für Start-ups

In der abschließenden Pitch Session für Start-ups stellten Florian Wassel und Jens Gützkow ihre innovativen Geschäftsmodelle vor und erörterten aktuelle Entwicklungen im digitalen Medienbereich. In Wassels Digitalagentur Towa ist man davon überzeugt, dass Disruption entsteht, „weil nichts perfekt ist und alles besser werden kann. Der Feind heißt Stillstand.” Unternehmen müssen in einer digitalisierten Welt flexibel sein: „Nur wer bereit ist, sich zu verändern, kann auch morgen erfolgreich sein.”

Online zählen laut Wassel vor allem Geschwindigkeit und der Zugang zur Zielgruppe – genau bei diesen Kernfaktoren unterstützt Towa seine Kunden. Egal ob E-Only, Printmagazine oder Kundenunterlagen – die Digital-Publishing-Plattform ­PressMatrix macht laut CEO Gützkow aus Publikationen ein digitales und multimediales Leseerlebnis: „Auch Fachmedien können mit unserer Publishing-Lösung neue Vertriebskanäle erschließen, ihre Reichweite erhöhen und neue Kunden gewinnen.”

Focus: medianet führt Reichweitenranking an

3 Likes 22 06 2018

Es geht um Werbeinvestments in Höhe von 3,2 Mrd. Euro, und medianet ist bei den Fachzeitschriften die Nummer 1.

Die soeben erschienene Focus Fachzeitschriftenstudie 2018 bestätigt erneut die Marktführerschaft von medianet – Wirtschaftszeitung für Marketing &Sales bei Österreichs Marketing-Entscheidungsträgern, konkret den Geschäftsführern bzw. Marketingleitern der werbetreibenden Wirtschaft in Österreich.

Seit 20 Jahren veröffentlicht das Marktforschungsunternehmen Media Focus Research GmbH mit Sitz in Wien diese Studie, die über Höhe und Herkunft der jährlichen Werbeinvestments in Österreichs Marken, Produkte und Dienstleistungen Auskunft gibt. In der Fachmedienstudie informiert Focus zudem über die Lesermarktanteile oder Reichweiten der 30 werbestärksten Fachmedien unseres Landes – bei jenen Entscheidungsträgern, die für die Vergabe und Verwendung dieser Werbegelder verantwortlich sind.

Reichweiten der Fachmedien

Im Gegensatz zu den Reichweitenuntersuchungen für Publikumsmedien – wie etwa der Media-Analyse – zeigt die Fachzeitschriften-Studie 2018 tendenziell einen Anstieg der Reichweiten von Fachmedien bei ihren Lesern. Der Zuwachs liegt bei fast drei Prozent gegenüber der letzten vergleichbaren Studie aus dem Jahr 2017, wie Studienautor Peter Koppe von Media Focus Research erläutert.

Mit einer Gesamtreichweite von 48% bei allen Werbeinvestoren verzeichnet medianet heuer ein Reichweitenplus von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr – und teils deutliche Reichweitengewinne bei Werbeagenturen und Medien, in Finanzwirtschaft, Handel, Telekom/IT, Tourismus, Industrie und Kfz. Dabei sei aber auch zu berücksichtigen, so Koppe, dass heuer deutlich mehr der großen Unternehmen bereit waren, an der Studie teilzunehmen.

83% aller ATL-Werbeausgaben

Die Focus Fachzeitschriftenstudie 2018 wurde im Mai erstellt und Anfang Juni veröffentlicht. Die Grundgesamtheit der Studie sind 17.502 werbetreibende Unternehmen in Österreich, die zu einer der elf beobachteten Branchen zählen.

Diese Unternehmen stehen in Summe für 3,24 Mrd. € Schaltvolumen in Above-The-Line-Medien – und damit für rund 83% aller heimischen Werbeausgaben in diesem Bereich. 
Allein die 1.108 in der Studie telefonisch befragten Geschäftsführer bzw. Marketingleiter repräsentieren ein Einkaufsvolumen für Werbespendings von über 1,2 Mrd. € im Jahr 2017. Dies hängt mit der Befragungsmethode zusammen: Für die Fachzeitschriftenstudie werden je 100 Interviews in elf Werbe-Untergruppen – wie Handel, FMCG, Kfz, Industrie, etc. – geführt, jedoch nach der Top-Down-Methode: Demnach wird zunächst der größte werbetreibende Händler befragt, danach der zweitgrößte, der drittgrößte … Daraus ergibt sich, dass – obwohl die Stichprobe nur insgesamt sechs Prozent der Grundgesamtheit umfasst – die 1.108 Interviewpartner für werbliche Gesamtausgaben in der Höhe von 1,2 Mrd. € stehen. Diese Summe wiederum entspricht fast 38% aller in der Grundgesamtheit erfassten Werbeinvestitionen.
Die Focus Fachzeitschriften-Studie stellt demnach ein überaus präzises Messinstrument für die Lesermarktanteile oder Reichweiten der untersuchten 30 werbestärksten österreichischen Fachmedien bei diesen werblichen Auftraggebern dar.

Die Top 5 auf einen Blick

Und nun zur harten Währung: Die Top 5-Fachmedien der Focus Fachzeitschriften Studie 2018 auf einen Blick und in ansteigender Reihenfolge: Auf Platz 5 das monatliche Handelsfachmagazin Regal, auf Platz 4 das monatliche Handelsfachmagazin Cash, auf Platz 3 das monatliche Marketingfachmagazin Extradienst, auf Platz 2 die wöchentliche Marketing-Fachzeitung Horizont und erneut mit deutlichem Abstand auf Platz 1 die wöchentliche Marketing & Sales-Fachzeitung medianet. Die Reihung erfolgt nach dem rechnerischen Anteil in elf Branchen, wobei medianet in allen elf Branchen gelesen wird, die anderen Magazine in vier bis sechs Branchen.

Neues All-time-high

Marktführer medianet hat mit einer Reichweite von 48% bei werblichen Auftraggebern somit ein neues All-time-high erreicht.

Die Lesermarktanteile bei Etathaltern der drei expliziten Marketing-Fachmedien teilen sich Extradienst mit knapp 19%, Horizont mit 31% und medianet mit 51%; der Lesermarktanteil von medianet ist demnach größer als die addierten Marktanteile der beiden Verfolger Horizont und Extradienst zusammen. medianet ist mit einer Reichweite von 83% deutliche Nr. 1 und größte Fachzeitung bei Werbeagenturen (vor Horizont und Extradienst) sowie bei den Entscheidern im Handel (60%) vor HorizontCash und Regal.

Can you feel it’s Concept Solutions?

2 Likes 23 02 2018

BEEINDRUCKEND. Über 280 Gäste aus der Kreativ- und Eventbranche haben sich am 19. und 20. Februar im Haus der Ingenieure zusammengefunden, um sich bei der Technikpräsentation von Concept Solutions Veranstaltungstechnik GmbH für kommende Events inspirieren zu lassen. Bei einem umfangreichen Entertainment-Programm und interaktiven Installationen von Bildwerk media war für jeden Gast etwas dabei. Das Feedback des durchmischten Publikums war aufschlussreich und lieferte interessante Ansätze für zukünftige Projekte.

Unter dem Motto „Concept New Solutions – can you feel it’s Concept Solutions” gab es besonders die neuesten Errungenschaften des Technikanbieters hautnah zu erleben. Im Vordergrund standen die Inszenierung von Events und die Aktivierung von Besuchern. Fünfzehn Künstler sorgten dabei gemeinsam mit einer eindrucksvollen Bühnenshow für beste Unterhaltung. Einige Künstler und das Abendprogramm wurden zudem in den Sozialen Medien als Live-Stream übertragen. Und ein CAD-Zeichner gab Einblicke in sein tägliches Geschäft beim Planen von Eventräumen in Form verschiedenster 3D-Visualisierungen. Außerdem konnten alle weiteren Räumlichkeiten der ­Location „Haus der Ingenieure” besichtigt werden.

https://www.derigel.at/

Veranstaltung? bizdates!

4 Likes 16 02 2018

Events und Veranstaltungen einer breiten Community möglichst rasch und einfach ankündigen? Gäste individuell einladen? 

Die medianet bizdates machen genau das möglich.

Das neue Tool steht allen medianet bizbook-Usern kostenlos zur Verfügung. Unter https://medianet.at/bizdates/ können Veranstaltungen ganz leicht angelegt und angekündigt werden. 

Und das Sahnehäubchen darauf? Die neuesten Events werden kurz darauf im täglichen medianet Newsletter ebenfalls angekündigt und erreichen so eine breite Community – und natürlich ist auch dieser Service kostenlos.

Save the Date: medianet xpert.night

4 Likes 02 02 2018

Am 12. April treffen sich auch heuer wieder die wichtigsten Player der Kommunikationsbranche im Gasometer.

Im vergangenen Jahr überschlugen sich die Lobeshymnen auf die medianet xpert.night. So erklärte beispielsweise Ronald Hochmayer, Geschäftsführer von Mediaplus Austria: „Ich möchte mein Lob für eine hochprofessionelle und gelungene Veranstaltung aussprechen. Es ist schön zu sehen, dass es Medienunternehmen gibt, die sich etwas trauen und auf die Beine stellen.” Und die Geschäftsführerin der Agentur Himmelhoch, Eva Mandl, richtete sich direkt an das Team: „Die Veranstaltung und überhaupt eure Performance war und ist sensationell. Ihr macht das echt unglaublich gut!”

Die Gala des letzten Jahres nochmals zu toppen, dürfte schwer werden, doch das Team von medianet arbeitet hinter den Kulissen bereits auf Hochtouren.
Bereits zum dritten Mal, am 12. April 2018, wird sich die Konzerthalle im Wiener Gasometer mithilfe der Technikpartner Concept Solutions in eine atemberaubende Location verwandeln und der W24-Moderator Gerhard Koller durch den Abend führen. Schon im letzten Jahr begrüßte xpert-Mastermind Chris Radda 1.200 geladene Gäste zur Verleihung der xpert.awards und prämierte die Leistungen der heimischen Kreativwirtschaft.
Ausgezeichnet werden die besten Agenturen Österreichs in den Bereichen Werbung, PR, Media, Livemarketing, Digital und Dialogmarketing in Form der medianet xpert.awards (ein modernes Leistungsranking) und der traditionellen Focus xpert.awards, bei denen die Media-Leistung ausgewiesen wird.

Fixpunkt der Branche

Die Awards und die medianet xpert.night haben sich zu einem Fixpunkt der Branche entwickelt: „Gratulation zu dieser hochwertigen und innovativen Umsetzung des Agenturrankings, welches mit viel Know-how und Aufwand erarbeitet wurde. Bemerkenswert, mit welcher Aufmerksamkeit den erstklassigen Ausführungen beim Event Folge geleistet wurde”, so Richard Kaufmann von Mediaprint.

Was Sie heuer erwartet …

Doch tatsächlich ist es nicht nur die Verleihung der Awards, die diesen Event so unvergleichlich macht – die Ver­anstaltung wird von zahlreichen Live Performance-Einlagen begleitet.

Erwarten darf sich das Who-is-Who der Marketing- und der Medienbranche auch heuer wieder ein vortreffliches Dinner von Cateringkultur – für erfrischende Drinks wird natürlich ebenfalls gesorgt.
Wer seinen Spieltrieb stillen möchte, wird dies im Foyerbereich tun können. Hier haben Unternehmen einmal mehr die Möglichkeit, sich spielerisch zu präsentieren und mit Entscheidungsträgern und der Agenturlandschaft Österreichs inter­aktiv in Kontakt zu treten. 
Und was wäre eine Award­verleihung ohne die Party danach? Das Team von medianet konnte auch heuer Stargäste für sich gewinnen – wer da für Stimmung sorgen wird, wird allerdings noch nicht verraten …
Während hier Goodiebags befüllt, Präsentationsflächen vergeben und Partner gewonnen werden, sollten Sie nicht zögern und sich den 12. April im Kalender markieren.


Sie möchten Ihr Unternehmen bei der medianet xpert.nightpräsentieren? Die Goodiebags etwas voller machen, das Logo Ihres Unternehmens auf der Bühne oder den Screens betrachten? Oder Ihre Gäste mit einem exklusiven VIP-Tisch überraschen? Kontaktieren Sie die Leiterin für Marketing und Business Development, Mahsa Rezazadeh: 
m.rezazadeh@medianet.at

 

https://www.youtube.com/watch?v=mc2JMC62Nfc

We proudly present ...

4 Likes 12 12 2017

Der neue Imagefilm von „medianet“. 

medianet“ betreibt ein integriertes Business-Network für die Kommunikationsbranche, bestehend aus Print- und Digitalaktivitäten sowie B2B-Events. xpert.network wächst und wächst, und immer wieder kommt es im Unternehmen zu Neuerungen und Innovationen. 

Präsentiert wird „medianet“ mit all seinen Unternehmenszweigen im neuen Imagefilm. Produziert wurde das Video von der Goodlife Crew. Zu sehen sind nicht nur die Herausgeber und Köpfe hinter dem Unternehmen, sondern auch die Redaktion, Produktion und das Backoffice.  Außerdem wirft die Kamera einen Blick in das hauseigene Call Center und die Räumlichkeiten der „medianet“. Zu Wort kommen auch Freunde und Partner des Unternehmens wie Rainer Reichl (Reichl und Partner), Markus Mazuran (Wien Nord), Eva Mandl (Himmelhoch) oder Andreas Martin (media.at). 

"Wir wollten das Augenmerk auf die Personen hinter dem Netzwerk legen – einerseits die Ideenschaffenden selbst und andererseits Nutzer der Plattform in Form von bekannten Gesichtern und mit deren ehrlichen Meinung. Das Ziel war somit, das komplexe Angebot von medianet im Print- und Digitalbereich auf die wichtigsten Schlagworte zu reduzieren und mit einem menschlichen Faktor zu transportieren“, so Doron Nadav, CEO & Founder Goodlife Crew, über den Imagefilm der „medianet“. 

Mahsa Rezazadeh, Marketingleiterin „medianet“: "Ich habe mich bewusst für eine Zusammenarbeit mit der Good Life Crew entschieden. Dieses Team träumt nicht nur, sondern setzt Träume auch um – und das ausnahmslos auf einmalige Art! Sie haben grandiose Ideen und sind mutig genug, daraus etwas Großes, teils Revolutionäres zu schaffen und dafür bewundere ich sie.“ (red) 

Was „medianet“ in sage und schreibe 17 Jahren umgesetzt hat, zeigt der neue Imagefilm. 

Neugierig geworden? Hier gehts lang: 
medianet TV

Marketing Club Österreich: Neuer Vorstand, neue Ziele

2 Likes 30 11 2017

Bei der Generalversammlung des Marketing Club Österreich wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dieser möchte Antworten auf die brennenden Fragen der Marketingzukunft bieten.

Der Marketing Club Österreich (MCÖ) startet mit 13 neu gewählten Experten in eine spannende Zukunft. Ziel ist es den Club weiterhin als erste Anlaufstellen in Marketingfragen zu positionieren und auf Zukunftsfragen der Branche Antworten zu geben.

Einen guten Eindruck erhielt man bereits am 28. November, am Abend der Wahl: Michael Scheuch, Leiter Brand Management der Österreich Werbung, gab Einblick in die kreative, datenorientierte und vielfältige Marketingzukunft des international tätigen Unternehmens. In Zukunft werden Interviews mit den Vortragenden als MCÖ Podcasts auf Soundcloud.com zu hören geben. Das erste Podcast erscheint in Kürze mit Michael Scheuch zum Thema „Digitalisierung und Markenführung“.

Die Digitalisierung hat Veränderungen und neue Entwicklungen gebracht. Für entsprechende Themen bietet der MCÖ eine Plattform, aktuelle Insights und ein umfassendes Know-how. Im Zentrum steht weiterhin das vielfältige Programm mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops. Die nächste spannende Diskussionsrunde über und mit Österreichs wachsender Influencer-Szene findet am 15. Jänner statt.

Im kommenden Jahr sind bis zu 20 Veranstaltungen für das Netzwerk mit seinen 300 renommierten Mitgliedern geplant. Im Fokus stehen die Digitalisierung und „Learn from the best“-Formate. „Trotz mittlerweile knapp 40 Kommunikationsclubs in Wien hat sich der Marketing Club in den letzten 60 Jahre stetig erneuert und seine Kraft am Markt bewiesen. Wir freuen uns über eine wachsende Mitgliedschaft und wollen weiterhin höchste Standards bieten“, freut sich der wiedergewählte MCÖ-Präsident Georg Wiedenhofer auf die nächsten Schritte.

Neue und bekannte Vorstandmitglieder

Georg Wiedenhofer (Eigentümer Wiedenhofer Consulting) bleibt Präsident des MCÖ. Als Vizepräsident/in fungieren Ursula Messner (Leiterin Unternehmenskommunikation ÖAMTC) sowie Georg Grassl (General Manager Henkel CEE). Schatzmeister ist weiterhin Dieter Welbich (Wirtschaftsprüfer und Partner von Baldinger & Partner).

Zu den bekannten und engagierten Vorstandsmitgliedern zählen Chris Budgen (CEO bei Emakina CEE), Hannes Glavanovits (Leiter Werbung und Information bei der Spar AG), Alexander Kropf,  (Senior PM bei der ProSieben Sat.1 Puls4 GmbH), Andreas Ladich (Leiter Werbung & Marketing Flughafen Wien), Maximilian Mondel (Gründer & Gesellschafter bei MOMENTUM), Alexandra Radl
 (Marketingleiterin bei Wien Energie) sowie Ulf Schöttl (Marketingleiter bei Josef Manner & Comp Ag). Neu im Vorstands-Team sind Harald Rametsteiner (Lehrgangsleitung bei der Fachhochschule St. Pölten) und Peter Skala (Eigentümer von Querdenke).

Die Geschäftsführung des MCÖ übernimmt mit Jänner 2018 der Unternehmer Niko Pabst (Freudbringer OG), er löst damit die langjährige und geschätzte Geschäftsführerin Judith Löffler ab. Für die Kommunikationsagenden zeichnet ab Jänner Birgit Schaller (BiSness) verantwortlich.

Über den Marketing Club Österreich

Der MCÖ ist eine Vereinigung gleichgesinnter Menschen mit Verantwortung für Unternehmen und Märkte. Er ist Plattform für Gedankenaustausch und Wissenstransfer in Marketing- und Kommunikationsthemen. Zielgruppe sind Marketer, Führungskräfte, Manager und Unternehmer in Österreich. Der MCÖ agiert unabhängig, überparteilich, aber wirtschaftspolitisch. Weitere Informationen finden Sie auf www.marketingclub.at

Spezialisten mit dem Blick für das Ganze

1 Like 24 11 2017

media.at-Chef Andreas Martin über die Positionierung der Agentur innerhalb und außerhalb der Dentsu Aegis.

Am 19. Juli 2017 begann eine neue Ära in der heimischen Media-Agenturlandschaft. Mit diesem Tag wurde die media.at Gruppe ein neuer Teil von Dentsu Aegis Network. Derzeit läuft ein Integrationsprojekt, in dem sich Keyplayer beider Unternehmen um die Zusammenführung der Tätigkeitsbereiche kümmern. Mit Anfang Oktober wurde ­Andreas Martin die Verantwortung für die gesamte media.at Gruppe übertragen.

Dazu zählen neben media.at unter anderem auch die bekannten Marken OmniMedia und mediastrategen. Martin ist seit 2013 bei media.at und war vor seiner Bestellung zum Managing Director operativer Geschäftsführer der trigomedia GmbH, der Digitalmarketingagentur von media.at.

Physische Fusionierung

Im Dezember fusionieren die beiden Agentur-Gruppen nach der rechtlichen Verschränkung auch physisch, und alle Agenturmarken von Dentsu Aegis Network Österreich sind an einem gemeinsamen Standort vereint.

Im Zeitalter der Digitalisierung und einer immer stärker werdenden Fragmentierung der Mediakanäle, und das gelte nicht nur für die media.at, so Martin, geht es darum, die Beratungskompetenz einer Agentur für den Kunden noch mehr in den Vordergrund zu stellen. „Es geht schon lange nicht mehr ausschließlich um Konditionen und Einkaufseffekte, sondern verstärkt um die Qualität der Dienstleistung, die man im digitalen Zeitalter stets weiterentwickeln und verbessern muss”, so Martin.
Und worum es noch für die Mediaagentur der Zukunft gehe, so Martin, sei die Frage, welche Mitarbeiter man künftig brauchen werde, sprich welche Skills die eigenen Leute künftig beherrschen müssen, um die Probleme der Kunden lösen zu können, da ja auch deren Businessmodelle einem Veränderungsprozess unterworfen seien, den man als Mediaagentur-Mitarbeiter antizipieren müsse.

Netzwerk-Vorteile

Als Mitglied der Dentsu Gruppe verfüge man hier über einen extrem breit aufgestellten Kompetenz- und Technologiepool, so Martin. Von klassischen Media-Leistungen, die ja bereits Teil des Portfolios sind, gibt es ein breites und innovatives Portfolio an Spezialthemen: von eigens entwickelten proprietären Technologien von Dentsu, die unter anderem im Research Bereich eingesetzt werden können, bis hin zu innovativen Content Marketing-Ansätzen – insbesondere im Bereich Bewegtbild.

Wobei, und das sei ihm besonders wichtig zu betonen, so Martin: „Es geht darum, die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden zu verstehen, um alle diese Leistungen im Bedarfsfall zum richtigen Zeitpunkt offerieren zu können.”
Das heiße aber nicht, alles aufzuwarten und umzusetzen, was rein theoretisch „technisch möglich ist”, so Martin über die immer größeren Möglichkeiten in der zumeist digitalen Ansprache der Zielgruppen. „Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch immer sinnvoll und ­effizient. Technologie sollte nicht zum Selbstzweck, sondern zur Automatisierung oder beispielsweise zur individualisierten Ansprache spezieller Zielgruppensegmente eingesetzt werden. Datengestütztes Marketing ist derzeit in fast allen Media-Kanälen ein wichtiges Thema”, so Martin.
Bei der Frage, wie Agenturen künftig ihr Geld verdienen werden, hat Martin ein klares Bild vor Augen: Neben einem laufend adaptierten Grundverständnis für Marken- und Marktkommunikation wird es immer wichtiger werden, eine weitreichende, aber auch eine agnostische Technologiekompetenz zu entwickeln. In jedem Falle benötigt es gut ausgebildete Spezialisten, die alle technischen Systeme im Sinne des Kunden verstehen und bedienen können. Bei zukünftigen Job-Profilen geht es daher nicht notwendigerweise darum, dass man programmieren können muss, sondern die Marschrichtung heißt ‚Mehr Generalist, weniger Spezialist'.”

Strategisches Vorgehen

Entsprechend lässt Martin die Unterscheidung nach „hier die Klassik” und „dort die Digitalen” nicht länger zu.

„Man darf nicht in Silos denken, sondern man muss strategisch vorgehen und sich fragen, wie sich das Mediennutzungsverhalten ändert und ableitend entsprechende Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen setzen.”
Eine Folge dieser Art, zu denken, wird eine neue Art der Mediaplanung sein. „Ich erwarte auch von meinen Digitalen, dass sie sich etwa mit dem Out of Home beschäftigen, erstens, um eben eine ganzheitliche Sicht der Dinge zu haben und zweitens, weil unsere Welt in allen Belangen digital wird. Auch im Out of Home-Bereich hat die Digitalisierung bereits Einzug gefunden.”
Und welche Rolle spielt die media.at nun innerhalb des Dentsu-Netzwerks in der österreichischen Agenturlandschaft? „Unsere Positionierung als österreichische Agentur mit österreichischem Portfolio ist eine bekannte und sehr gute”, so Martin.
Man werde weiter auf lokale Kunden setzten in Österreich, um sich von anderen Agenturen, aber auch innerhalb der Dentsu-Gruppe entsprechend positionieren zu können.